04.11.2010, 22:37 Uhr | FUSSBALL.DE, sid, sid, FUSSBALL.DE
Der Kampf ums Überwintern in der Europa League wird für Borussia Dortmund zum Nervenspiel. Nach dem 0:0 beim französischen Pokalsieger Paris St. Germain wartet der Bundesliga-Tabellenführer seit drei Gruppen-Begegnungen auf internationaler Bühne auf den ersehnten zweiten Sieg und muss nun vermutlich bis zum letzten Spieltag um den Einzug in die Zwischenrunde zittern.
Nur fünf Punkte haben die Westfalen nach vier Spielen auf dem Konto. Zwei Dreier im Heimspiel gegen Karpaty Lwiw (2. Dezember) und beim FC Sevilla (15. Dezember) sind folglich Pflicht. Auch im Pariser Prinzenpark-Stadion präsentierten sich die Borussen, die in der Bundesliga und im Europapokal auswärts noch ohne Niederlage sind, wie schon beim 1:1 im Hinspiel mit den Franzosen auf Augenhöhe.
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Trainer Jürgen Klopp hatte zudem vor 20.000 Zuschauern, darunter etwa 6500 BVB-Fans, auf jene Anfangsformation gesetzt, die den Bundesliga-Gipfel beim FSV Mainz 05 souverän mit 2:0 für sich entschieden hatte. Mit dem Selbstbewusstsein der jüngsten Liga-Erfolge begannen die Borussen auch in Paris und suchten von Beginn an den Weg in die Offensive, zumal ihnen die Gastgeber im Mittelfeld ungewohnt viele Räume eröffneten.
Der BVB kombinierte gefällig und gekonnt, hätte jedoch in einigen Situationen konsequenter den Abschluss suchen müssen. So ließen Mario Götze und auch der Japaner Shinji Kagawa in der Anfangsphase gute Einschusschancen ungenutzt. Paris musste bis zur 18. Minute auf die erste Chance warten, als Mevlüt Erdinc einen Kopfball aus fünf Metern über das Tor setzte. Im Gegensatz zu den Borussen suchten die Franzosen den direkten Weg zum Tor, den ihnen jedoch die beste Bundesliga-Abwehr zumeist erfolgreich verbaute.
Die Dortmunder mussten sich nach der ersten Halbzeit vorwerfen lassen, in der Offensive zu wenig Kapital aus ihren spielerischen Möglichkeiten geschlagen zu haben. Dagegen bot sich den Gastgebern erneut durch Erdinc eine zweite Chance. Doch der Stürmer verfehlte erneut das Gehäuse wie auf der Gegenseite Mats Hummels (35.) mit einem Kopfball.
Nach dem Wechsel prüfte der Erdinc zunächst BVB-Torhüter Roman Weidenfeller, bevor Lucas Barrios mit einem Schuss aus spitzem Winkel ein Signal setzte. Die Ansprache von Klopp in der Halbzeit hatte ihre Wirkung offensichtlich nicht verfehlt, denn die Schwarz-Gelben agierten wesentlich aggressiver, ließen aber weiterhin zu viele Chancen ungenutzt, was Erdinc (66.) beinahe bestraft hätte. Doch mit einem Reflex hielt Weidenfeller den BVB im Spiel.
In der Schlussphase hatte Kagawa Pech, dessen Schuss der Pariser Keeper Apoula Edel mit einer Glanzparade abwehrte. In der Nachspielzeit vergaben Robert Lewandowski und Kagawa dann noch eine spektakuläre Doppelchance.
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Quelle: FUSSBALL.DE, sid, sid, FUSSBALL.DE
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