18.12.2011, 15:22 Uhr
Der Dresdner Filip Trojan (li.) im Duell mit Rostocks Robert Müller. (Quelle: dapd)
Keine Zuschauer, keinen Sieger, aber immerhin vier Tore gab es beim Geisterspiel in Rostock zu sehen: Das Ostderby zwischen dem FC Hansa und Dynamo Dresden endete nach einem Dresdner Treffer in letzter Sekunde 2:2 (1:1). Die Gastgeber verpassen den Sprung von den Abstiegsrängen und bleiben Vorletzter, Dynamo geht als Elfter in die Weihnachtsferien.
Einen Platz hinter Dresden steht der MSV Duisburg. Die Zebras erkämpften sich ein verdientes 1:1 (0:1)-Remis beim FC Energie Cottbus. Auch das dritte Sonntagsspiel zwischen Aufsteiger Eintracht Braunschweig und Alemannia Aachen endete ohne Sieger.
Die Partie in der Rostocker DKB-Arena, zu der aufgrund von Ausschreitungen einiger Hansa-Fans im Spiel gegen St. Pauli keine Zuschauer zugelassen waren, begann furios: Der Führungstreffer für den Gastgeber fiel schon in der ersten Minute. Marcel Schied nutzte eine Unaufmerksamkeit der Dynamo-Defensive zum schnellsten Rostocker Tor in dieser Saison. Den Ausgleich erzielte Zlatko Dedic durch einen zweifelhaften Foulelfmeter kurz vor der Halbzeitpause (44.).
In der zweiten Halbzeit brachte dann das "Tor-Phantom" Marek Mintal die Hausherren erneut in Front. In der Nachspielzeit gab es allerdings die kalte Dusche: Mickael Poté erzielte noch den Ausgleich für Dynamo.
Ebenfalls keinen Sieger gab es bei der Partie in Braunschweig: Die Gäste aus Aachen führten zwar bis zur 86. Minute dank eines Treffers des Niederländers Bas Sibum mit 1:0. Doch dann schlug Dominick Kumbela zu und bescherte dem Aufsteiger noch einen Punkt zum Jahresende. Die Alemannia bleibt auf Platz 14 und steht einen Punkt vor der Abstiegszone. Eintracht Braunschweig beendet das Jahr 2011 als bester Aufsteiger auf einem sehr guten achten Rang.
Zwei Plätze hinter Braunschweig läuft der FC Energie Cottbus ins Ziel. Die Lausitzer kamen im ersten und letzten Heimspiel unter Interimstrainer Markus Feldhoff trotz Führung und Überzahl nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Kapitän Marc-André Kruska brachte die Hausherren auf die Siegerstraße (34.). Als der Duisburger Dzemal Berberovic nach einer Stunde mit Gelb-Rot vom Platz flog, sah alles nach einem sicheren Heimsieg aus. Doch Branimir Bajic ließ die tapfer kämpfenden Gäste eine Viertelstunde vor Schluss mit seinem Treffer zum 1:1-Endstand jubeln.
Quelle: FUSSBALL.DE
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