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Düsseldorf wittert Verrat von Sebastian Boenisch

05.11.2012, 16:37 Uhr | t-online.de

Sebastian Boenisch steht im Kreuzfeuer der Kritik. (Quelle: imago)

Sebastian Boenisch steht im Kreuzfeuer der Kritik. (Quelle: imago)

Bayer Leverkusens Verpflichtung von Sebastian Boenisch sorgte für erhitzte Gemüter in Düsseldorf. Denn der seit Sommer vertragslose Verteidiger trainierte in der letzten Woche bei der Fortuna mit und nahm laut "Bild" an einer internen Besprechungen für das Spiel gegen die Werkself teil. Zwei Stunden vor der Partie verkündete Bayer plötzlich die Verpflichtung des Spielers. Düsseldorf witterte einen Verrat.

"Das ist ein ganz mieser Stil von Boenisch. Das lässt tief auf den Charakter des Spielers blicken. Seit Dienstag bei uns mitzutrainieren und dann ausgerechnet bei dem Klub zu unterschreiben, gegen den wir spielen", polterte Fortunas Geschäftsführer Paul Jäger in der "Bild" und wirft dem Spieler damit indirekt das Ausplaudern von Interna vor.

Norbert Meier: "Wir vertrauten ihm"

Der gescholtene Spieler, der beim 3:2-Sieg der Leverkusener mit seiner Freundin auf der Tribüne weilte, verstand die Aufregung um seine Person nicht. "Ich kann diese Äußerungen nicht nachvollziehen", sagte Boenisch.

Auch Trainer Norbert Meier war vom Verhalten Boenischs zunächst schwer enttäuscht. Der 54-Jährige verkündete noch am Wochenende knapp: "Wir vertrauten ihm." Doch schon am Montag ruderte Meier im Fall Boenisch zurück: "Ich glaube nicht, dass Sebastian viel zu erzählen gehabt hätte", so der Trainer im "Kicker". Schließlich habe Boenisch an einer, nicht aber an der finalen Abschlussbesprechung teilgenommen.

"Wir haben mit Sebastian ganz bewusst nicht gesprochen"

Ob Boenisch wirklich als eine Art Maulwurf Aufstellung und Taktik an Leverkusen weitergab, muss arg bezweifelt werden. Schließlich reagierte Bayer Leverkusen mit der Verpflichtung lediglich auf die Verletzung des angestammten Linksverteidigers Michael Kadlec und dessen Ersatz Daniel Schwaab. Und auch Leverkusens Trainer Sascha Lewandowski beteurte: "Wir haben mit Sebastian ganz bewusst nicht gesprochen. Das hätte sich aus unserer Sicht einfach nicht gehört."

Quelle: t-online.de

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