24.02.2009, 12:09 Uhr
Das alte Stadion der DresdnerDynamo Dresden hat im Stadion-Streit um die neue Heimstätte des Traditionsvereins offenbar eine Übergangslösung gefunden. Der Drittligist plant aufgrund des andauernden Konflikts um die Finanzierung des neuen Stadions in Dresden offenbar einen Umzug nach Leipzig. Weil der Bauträger HBM den Nutzungs- und Vermarktungsvertrag mit dem Klub platzen ließ, erwägen die Dresdner laut Sächsischer Zeitung, in der kommenden Saison im Leipziger Zentralstadion zu spielen, um vom DFB die Lizenz für die 3. Liga zu erhalten.
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SonntagsspieleHaching stoppt die Fortuna
Platz für 32.000 Fans
Dynamo muss den Nutzungsvertrag für sein bis zum Herbst fertig gestelltes Stadion mit den Lizenz-Unterlagen bis 2. März beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) einreichen. Bis dahin müssen sich die Vertragspartner Stadt Dresden und HBM einigen, der Bauträger fordert eine Bürgschaft für 2,8 Millionen Euro der Mehrkosten. Der Vertrag wurde ohne Beteiligung des Vereins aufgesetzt. Die Stadt zahlt für das Stadion und die Parkplätze etwa acht Millionen Euro Zuschuss und bürgt für Baukosten von 40 Millionen. Im Gegenzug betreibt die HBM das 32.000 Zuschauer fassende Stadion für einen Zeitraum von 30 Jahren.
Quelle: dpa
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