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Eilts steht nicht zur Disposition

25.02.2009, 12:11 Uhr

Eilts darf Durchatmen (Foto: imago)Eilts darf Durchatmen (Foto: imago) Zweitligist Hansa Rostock steckt tief in der Krise. Statt des erhofften Wiederaufstiegs befindet sich das Team von der Ostsee mitten im Abstiegskampf wieder. Zuletzt wurden sieben von neun Pflichtspielen verloren. Von der einer Wende zum Positiven kann seit dem Amtsantritt von Dieter Eilts in Rostock Mitte November 2008 keine Rede sein. Doch noch stärkt die Rostocker Führungsetage dem Ostfriesen demonstrativ den Rücken. Doch was ist, wenn Hansa am Freitag gegen Rot-Weiß Ahlen (ab 17.45 im Live-Ticker) nicht gewinnt.

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Grabow: "Man sieht eine deutliche Verbesserung"
"Dieter Eilts steht hier nicht zur Disposition", sagte der Hansa-Präsident Dirk Grabow dem sid. Der Präsident will von einer Personaldebatte um den Trainer nichts wissen und betonte stattdessen die positiven Seiten des Eilts-Engagements. "Was die Trainingsarbeit angeht, sind wir absolut mit ihm zufrieden. Man sieht im Vergleich zu der Zeit vor der Winterpause eine deutliche Verbesserung", so Grabow.

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Auch Hansa-Chef Grabow spürt Gegenwind
In Rostock hatte man trotz der sportlichen Talfahrt lange, einige meinen zu lang, an Frank Pagelsdorf festgehalten. Den Abstieg "überlebte" der bei den Fans beliebte Ex-Coach noch, aber im November musste "Pagel" dann gehen. Nun droht der zweite Abstieg innerhalb eines Jahres und es wäre der zweite unter Präsident Grabow. Kein Wunder, dass der Hansa-Chef inzwischen auch in der Kritik steht. "Wenn ich keinen Erfolg habe, fehlen auch mir die Argumente", äußerte Grabow. "Wir müssen zum 1. April auch die Lizenzierungsunterlagen für die 3. Liga einreichen", so Grabow. Mehr als ein Jahr würde der Traditionsklub wohl nicht in der Dritten Liga nicht überstehen, meint der Präsident. Die Infrastruktur des Klubs ist mittlerweile zu groß.

Eilts selbstkritisch
Dieter Eilts, der erst kurz vor seinem Engagement in Rostock als U21-Coach beim DFB weggelobt wurde, präsentiert sich in der Drucksituation betont selbstkritisch. Zuletzt sprch der 44-Jährige von der "erfolglosesten Zeit" seiner Karriere. Nun droht Ex-Werder-Profi der nächste Rückschlag in seiner Trainer-Karriere. Zumindest die personelle Situation lässt den Fußballlehrer auf eine Wende hoffen. Innenverteidiger Gledson kehrte am Montag nach zweieinhalbwöchiger Pause wieder ins Training zurück.

Fussball.de/isd

 

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