17.09.2011, 14:50 Uhr
Die Mannschaft von Eintracht Braunschweig um Kapitän Dennis Kruppke (re.) hat allen Grund zum Jubeln. (Foto: dapd)
Eintracht Braunschweig hat am achten Spieltag der 2. Bundesliga den fünften Sieg eingefahren. Der Aufsteiger gewann vor 21.825 Zuschauern im Eintracht-Stadion mit 3:1 (2:0) gegen Energie Cottbus. Die Tore für die Eintracht erzielten Dennis Kruppke (18. Minute), Mirko Boland (38.) und Dominick Kumbela (77.), für Cottbus war Leonardo Bittencourt (76.) erfolgreich. Für die Lausitzer war es die erste Auswärtsniederlage der Zweitliga-Saison. Im zweiten Spiel trennten sich der MSV Duisburg und Union Berlin 1:1 (0:1). (Foto-Show: Die besten Bilder des achten Spieltags)
Nach Chancen von Martin Fenin (5.) für Energie und Marc Pfitzner (11.) für die Eintracht in der Anfangsphase übernahmen die Gastgeber das Kommando. Dank einer starken Vorarbeit von Boland schoss Kruppke aus kurzer Distanz das 1:0. Gegen Ende der ersten Halbzeit verstärkten die Lausitzer zwar ihre Angriffsbemühungen, spielten aber nicht zwingend. Stattdessen konterten Kruppke und Boland Energie klassisch aus, Boland erhöhte auf 2:0. Die größte Cottbuser Chance durch Uwe Hünemeier machte Eintracht-Keeper Daniel Davari (45.) zunichte.
Auch nach der Pause machte die Eintracht den besseren Eindruck. Kumbela (54., 59.) und Nico Zimmermann (68.) mit einem Pfostenschuss hatten gute Möglichkeiten für die Niedersachsen. Dann konnte aber Bittencourt mit einem Schuss aus 20 Metern für die Gäste verkürzen, ehe Kumbela im Gegenzug den alten Abstand wiederherstellte. Wenig später musste Kumbela (80.) nach einem Ellenbogencheck mit Gelb-Rot vom Platz.
Der MSV Duisburg tritt hingegen weiter auf der Stelle. Vor 11.347 Zuschauern schloss John Jairo Mosquera (5.) einen Konterangriff über Patrick Zoundi und Torsten Mattuschka zur frühen Gäste-Führung ab. Duisburg war bemüht, wirkte in vielen Aktionen aber zu hektisch und hatte zunächst Pech im Abschluss. Jürgen Gjasula (24.) traf nur den Pfosten. Neuzugang Janos Lazok (29.) scheiterte ebenso wie Vasilis Pliatsikas (48.) und Flamur Kastrati (61.) an Union-Keeper Jan Glinker. Nach einem Foul von Markus Karl an Kastrati verwandelte Jula den fälligen Strafstoß sicher, ehe der Berliner Mattuschka einen Freistoß an den Pfosten setzte (86.).
Quelle: dapd , dpa
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