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Eintracht-Hooligans randalieren in Bern

04.07.2011, 10:00 Uhr

Schon während des Spiels brennen Eintracht-Anhänger Feuerwerke ab. (Foto: imago)

Schon während des Spiels brennen Eintracht-Anhänger Feuerwerke ab. (Foto: imago)

Unschöne Szenen beim Testspiel zwischen Young Boys Bern und Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt: Nachdem sich 60 bis 80 Hooligans der Hessen wieder einmal daneben benommen hatten, musste die Schweizer Polizei einschreiten, um Schlimmeres zu verhindern.

Nach der Partie stürmten Fan-Gruppen beider Klubs den Platz, Auseinandersetzungen konnten die Beamten aber zunächst noch vermeiden. Auf einem benachbarten Schulhof drohte die Situation dann zu eskalieren. Es flogen Steine und Flaschen, ehe die Polizei die Anhänger schließlich unter Einsatz von Tränengas und Gummischrot trennte.

Frankfurts-Anhänger brennen Feuerwerk ab

"Wir konnten mit ausreichend Leuten vor Ort ein Aufeinandertreffen der beiden Fan-Lager auf dem Spielfeld verhindern. Neben dem Stadion kam es danach zu kurzen Scharmützeln", sagte Polizei-Sprecherin Daniela Sigrist der Schweizer Zeitung "Blick". Schon während der Partie vor rund 3000 Zuschauern brannten die Eintracht-Anhänger mehrere Feuerwerkskörper ab. Da kein privater Sicherheitsdienst vor Ort war, blieben sie dabei ungestört.

Bereits in der vergangenen Bundesliga-Saison sorgten die Frankfurter Fans für einen Eklat. Nach der Partie gegen den 1. FC Köln am vorletzten Spieltag stürmten sie den Platz und hinterließen ein Feld der Verwüstung. Das DFB-Sportgericht griff daraufhin hart durch. Zum ersten Heimspiel in Liga 2 gegen St. Pauli sind jetzt nur 14.000 Eintracht-Anhänger (plus 5000 Gästezuschauer) zugelassen. Die Fän-Blöcke werden komplett gesperrt.

Doppelschlag sorgt für sportlichen Erfolg

Fußball wurde in Bern zwischendurch auch noch gespielt. Einen Elfmeter-Treffer von Frankfurts Caio (42.) konnte Silberbauer (68.) ebenfalls per Strafstoß zunächst noch ausgleichen. Dem Doppelpack von Alex Meier (72.) und Martin Fenin (73.) zum 3:1-Endstand hatte Bern nichts mehr entgegenzusetzen.

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Quelle: FUSSBALL.DE

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