02.12.2011, 16:34 Uhr
Die UEFA schüttet so viel Geld aus wie noch nie in der EM-Historie.
Geld als Motivationshilfe: Die UEFA hat für die nach der EM-Vorrunde bereits ausgeschiedenen Mannschaften einen neuen Anreiz geschaffen. Während bei der EM 2012 erstmals auch der Gruppen-Dritte mit einem Millionenbetrag rechnen kann, zielt die Kalkulation der DFB-Elf auf andere Summen ab. Denn immerhin erwartet den neuen Europameister ein Rekord-Preisgeld.
Doch zunächst zu den ausgeschiedenen Gruppen-Dritten: Bei der Europameisterschaft 2012 zahlt die Europäische Fußball-Union zum ersten Mal in der Turniergeschichte eine Extraprämie von einer Millionen Euro. Damit sollen jene Teams motiviert werden, "die keine Chance mehr haben, das Viertelfinale zu erreichen", heißt es in einem Schreiben der UEFA.
Auf die Extra-Million wollen Philipp Lahm & Co. allerdings sehr gerne verzichten. Alles ist auf das Ziel EM-Titel ausgerichtet. Und dieser würde auch entsprechend honoriert. Für einen Triumph am 1. Juli 2012 im Endspiel von Kiew würde der Deutsche Fußball-Bund die Rekordsumme von 7,5 Millionen Euro einstreichen. Insgesamt könnte der Europameister auf eine Prämie von bis zu 23,5 Millionen Euro kommen.
Denn insgesamt schüttet die UEFA für die europäischen Top-Teams bei der EURO vom 8. Juni bis 1. Juli in Polen und der Ukraine ein Preisgeld von 196 Millionen Euro aus, zwölf Millionen Euro mehr als 2008 in Österreich und der Schweiz und 73 Millionen Euro mehr als 2004 in Portugal. Alleine das Antrittsgeld beträgt acht Millionen Euro pro Team (2008 waren es noch 7,5 Millionen Euro). Darüber hinaus gibt es je eine Million Euro für Siege in der Vorrunde. Für das Viertelfinale gibt es weitere zwei Millionen Euro, für das Halbfinale dann noch einmal drei Millionen Euro. Der Endspiel-Verlierer darf sich mit bis zu 20,5 Millionen Euro für seinen Turnierauftritt trösten.
Quelle: FUSSBALL.DE , dpa
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