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Robben glänzt bei seinem Startelf-Comeback

01.11.2012, 08:36 Uhr | FUSSBALL.DE, dpa

Arjen Robben ist nach dem glatten Sieg über Kaiserslautern in Feierlaune.  (Quelle: dpa)

Arjen Robben ist nach dem glatten Sieg über Kaiserslautern in Feierlaune. (Quelle: dpa)

Der FC Bayern München hat auch mit einer B-Elf das Achtelfinale des DFB-Pokals locker erreicht. Der Vorjahresfinalist schlug den Zweitliga-Dritten 1. FC Kaiserslautern deutlich mit 4:0 (1:0). Der Sieg ließ allerdings kaum Schlüsse über die momentane Leistungsfähigkeit der Münchner zu, die am Wochenende gegen Bayer Leverkusen im neunten Bundesligaspiel erstmals verloren hatten. Dafür hatte der Erstliga-Absteiger aus der Pfalz selbst den bayerischen Reservisten einfach zu wenig entgegenzusetzen. Bei den Bayern überragte Interimskapitän Arjen Robben, der bei seinem Startelf-Comeback vor Spielfreude sprühte.

Claudio Pizarro (11./58. Spielminute) und Robben (49./88.) schossen den FCB mit ihren Treffern unter die letzten 16 Pokalmannschaften. "Ich bin stolz, dass ich das erste Mal Kapitän dieser Mannschaft war", sagte Robben nach dem Abpfiff im TV-Interview. Die Aufgabe habe ihm viel Spaß bereitet. So viel, dass er ankündigte, die Kapitänsbinde beim Schlafengehen nicht abnehmen zu wollen: "Die Binde bleibt heute Nacht dran".

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Drei Top-Stars nicht im Kader

Mit Robben und dem spanischen Weltmeister Javi Martínez präsentierte Trainer Jupp Heynckes den Zuschauern lediglich zwei Stammspieler von Beginn an - die DFB-Kapitäne Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger saßen ebenso wie der angeschlagene Franck Ribéry nicht mal auf der Bank. "Es war wichtig, dass wir nach der Niederlage gegen Leverkusen eine Reaktion gezeigt haben", betonte Xherdan Shaqiri. FCK-Verteidiger Enis Hajri trauerte indes der vergebenen Chance gegen den Topfavoriten nach: "Die Enttäuschung ist sehr groß. Wir haben nur in der 1. Halbzeit gut gespielt."

Eine bunt gemischte Bayern-Truppe um Ersatztorwart Tom Starke, Youngster Emre Can sowie die Dauerreservisten Rafinha, Diego Contento und Anatoli Timoschtschuk war den Gästen spielerisch und läuferisch überlegen. Anfällig zeigten sich die Münchner ein ums andere Mal in der Defensive, die gegen das Zweitligateam mehrere Chancen zuließ.

Starke verhindert Rückstand

Schon in der Anfangsphase hätte Mohamadou Idrissou eine dieser Nachlässigkeiten bestrafen müssen. Nach einem feinen Pass von Konstantinos Fortounis scheiterte Lauterns einziger Stürmer aber am reaktionsschnellen Starke (8.). Sieben Minuten später kam es zum zweiten Duell: Alexander Bugera hatte Idrissou geschickt, auch diesmal aber konnte der Vertreter von Manuel Neuer klären.

Vorne ließ Robben bei seinem Comeback von Beginn an nach einer mehr als fünfwöchigen Verletzungspause seine Weltklassefähigkeiten mehrfach aufblitzen. Mit der Zeit fand der dribbelstarke Mittelfeldprofi Gefallen dran, seinen hoffnungslos unterlegenen Gegenspieler Leon Jessen immer wieder zu narren. Pizarros ersten Treffer leitete der Niederländer stark ein, indem er ihm den Ball aus der Drehung perfekt in den Lauf servierte. Umgekehrt lief es dann beim 2:0: Diesmal wurde Robben vom Peruaner bedient, nachdem Lauterns Linksverteidiger Jessen den Ball einfach wahllos in die Mitte geköpft hatte.

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Beim dritten Tor war Robben dann allerdings nicht beteiligt. Im Lauterer Strafraum demonstrierte Pizarro seine Sprungkraft, nickte eine Freistoßflanke von Shaqiri ein und entschied das Spiel vorzeitig. In der Schlussphase wollte sich der Rekordpokalsieger dann bei Temperaturen um fünf Grad Celsius nicht mehr übermäßig verausgaben - dennoch krönte Robben seine starke Leistung mit dem 4:0.

Quelle: FUSSBALL.DE, dpa

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