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FC Bayern dementiert Ribérys Freigabe

17.06.2009, 15:44 Uhr

Der FC Bayern erteilt Ribery doch keine FreigabeDas Transfer-Hick-Hack um Franck Ribéry geht weiter (Foto: imago)Während Franck Ribéry samt Familie und Berater auf der Balearen-Insel Ibiza Ferien macht, gibt der FC Bayern München im Transfer-Theater um den 26-Jährigen immer neue Rätsel auf. Denn der Rekordmeister bleibt im Ringen um seinen vielfach umworbenen Superstar Frank Ribéry nun doch hart. "Es gibt vom Vorstand der FC Bayern München AG einen einstimmigen Beschluss, dass der Spieler Franck Ribéry nicht zum Verkauf steht", teilte der Klub in einer offiziellen Stellungnahme zu den anhaltenden Gerüchten um einen Verkauf des Franzosen mit. Die Münchner wiesen zudem einen Bericht der Sport Bild zurück, wonach sie unter bestimmten Umständen bereit sein sollen, Ribéry abzugeben: "Das ist eine Falschmeldung und entspricht nicht der Wahrheit."

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"Es gab und gibt keinerlei Beschluss des Aufsichtsrates"
Das Blatt hatte unter Berufung auf Präsident Franz Beckenbauer berichtet, dass die Münchner auf der jüngsten Aufsichtsratssitzung beschlossen haben, Ribéry auf dessen Wunsch die Freigabe erteilen zu wollen. Die Bayern stellten nun jedoch klar: "Es gab und gibt keinerlei Beschluss des Aufsichtsrates der FC Bayern München AG, der das Thema eines Verkaufs des Spielers Franck Ribéry beinhaltet." Überhaupt sei die Zustimmung des Gremiums für Spielerwechsel nicht erforderlich, denn: "Der Transfer eines Spielers bedarf gemäß der Geschäftsordnung des Vorstandes der FC Bayern München AG keiner Genehmigung durch den Aufsichtsrat."

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Hoeneß bestätigt Interesse an Snejder
An Ribéry sind neben Real Madrid und dem FC Barcelona auch noch Manchester United und der FC Chelsea interessiert. Nach Angaben der spanischen Sporttageszeitung AS soll Madrid sein Angebot auf 55 Millionen Euro erhöht haben. Zuletzt waren von 25 Millionen Euro plus den beiden Real-Spielern Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart die Rede. Bayern-Manager Uli Hoeneß bestätigte das Interesse zumindest an Sneijder - sofern sich die Bayern doch zu einem Verkauf Ribérys durchringen würden. "Wenn wir nichts machen, und im Moment sieht es danach aus, dann ist das auch kein Thema."

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Ribéry ist "eine Attraktion der Bundesliga"
Auch wenn in spanischen Medien mittlerweile sogar schon von 100 Millionen Euro Ablöse die Rede ist, würde Beckenbauer Ribéry nur ungern ziehen lassen. "Mit Diego verlässt bereits eine Attraktion die Liga", sagte der Bayern-Präsident, "wenn Ribéry folgt, muss ich sagen: So viele Höhepunkte bleiben der Liga dann nicht mehr. Die ganz Liga würde leiden." Auch Bayerns Chef-Berater Paul Breitner hofft auf den Verbleib des Dribbelkünstlers. "Für mich wäre es das Schönste, wenn Ribéry beim FC Bayern bliebe", sagte er der Bild. Ribéry sei wohl genauso viel Wert wie Kaká, so Breitner, aber ihm fehle "jegliches Gefühl, wenn ich die Summen für Ronaldo und Kaká in Relation zu irgendwelchen anderen Spielern setze".

Bosingwa weiter im Visier
Sollte es bei dem nun erneut abgegebenen Bayern-Veto gegen einen Ribéry-Verkauf bleiben, werden die Münchner nur noch einen Transfer tätigen, sagte Hoeneß: "Wir werden dann noch die rechte Verteidigerposition anschauen. Da ist José Bosingwa (FC Chelsea, die Red.) sicher ein Mann, der in Frage kommt. Ansonsten wird dann nichts mehr passieren."

isd

 

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