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Bayern-Boss Rummenigge knöpft sich TV-Experte Thon vor

12.02.2013, 11:02 Uhr | FUSSBALL.DE

Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß bestimmen seit Jahrzehnten die Geschicke des FC Bayern. (Quelle: imago/Sven Simon)

Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß bestimmen seit Jahrzehnten die Geschicke des FC Bayern. (Quelle: imago/Sven Simon)

Nein, Ruhe wird beim FC Bayern wohl nie einkehren. Da kann es sportlich noch so gut laufen. Zwar führt der deutsche Rekordmeister souverän mit 15 Punkten die Tabelle an, doch hinter den Kulissen fliegen munter die Giftpfeile hin und her. Nachdem Olaf Thon Bayern-Star Bastian Schweinsteiger als zu alt und zu langsam für die Nationalmannschaft befunden hatte, setzte es eine kräftige Verbal-Watschn von Karl-Heinz Rummenigge. Derweil legte Lothar Matthäus im Zoff mit Uli Hoeneß nach und beschwerte sich über die Kritik des Bayern-Präsidenten.

Diese Auseinandersetzungen sind das beste Zeichen dafür, dass es sportlich wahrlich rund läuft beim derzeitigen Branchenprimus. So müssen sich die TV-Experten schon gewaltig anstrengen, um noch ein Haar in der Suppe zu finden. So wie Olaf Thon. Der Weltmeister von 1990 und ehemalige Profi des FC Bayern und Schalke 04 stellte in Frage, ob Schweinsteiger aufgrund fehlender Schnelligkeit bei der WM 2014 überhaupt noch dabei sein würde.

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Rummenigge stellt sich vor Schweinsteiger

Diese Kritik am emotionalen Leader der Nationalmannschaft und des FC Bayern wollte Rummenigge nicht kommentarlos stehen lassen. "Was der Olaf Thon da von sich gegeben hat - er war doch auch nicht Armin Hary! Er hätte wahrscheinlich gern so gut gespielt wie Bastian Schweinsteiger es tut", polterte der Bayern-Boss in der "tz" Richtung Thon.

Einmal in Fahrt gekommen, setzte Rummenigge nach und stellte sich bedingungslos vor Schweinsteiger. "Vielleicht ist es bei Olaf Thon auch ein bisschen Frust, weil er heute im Fußball keine Rolle mehr spielt. Dann ist man geneigt, so etwas im Fernsehen von sich zu geben. Wir sind jedenfalls sehr zufrieden mit Bastian."

Matthäus legt im Zoff mit Hoeneß nach

Während Rummenigge Thon in die Schranken wies, geht derweil der Zoff zwischen Hoeneß mit Matthäus in die nächste Runde. Nachdem der Rekordnationalspieler angeblich von einem Insider erfahren haben soll, dass Dortmund-Star Robert Lewandowski mit dem FC Bayern Einigkeit erzielt habe und dies auch munter im TV ausplauderte, gab es eine verbale Breitseite der ehemaligen Abteilung Attacke.

"Er hat sich in den letzten Monaten immer mit Frauen beschäftigt. Jetzt diskutiert er plötzlich über neue Spieler beim FC Bayern. Scheinbar hat er sein Jagdfeld etwas verändert", sagte Hoeneß süffisant bei Sport1.

Welches Jagdfeld beackert Matthäus

Das wollte Matthäus allerdings nicht auf sich sitzen lassen. "Ich bin seit 33 Jahren im Profifußball tätig. Das ist mein Jagdfeld! Wenn meine Information angeblich nicht stimmt – warum sagt er dann nicht einfach: Matthäus ist schlecht informiert? Stattdessen wird er persönlich, was gegen einen Ehrenkodex im Fußball verstößt. Ich rede ja auch nicht über sein Privatleben. Ich will keinen Streit mit Bayern."

Um diesen zu vermeiden, sollte Matthäus vielleicht lieber einmal auf die Lippen beißen und sich nicht äußern. Doch das scheint nicht seine Stärke zu sein. Im Gegenteil, Matthäus legt noch einmal nach.

Verbale Auseinandersetzung zur rechten Zeit

"Ich biete Uli Hoeneß folgende Wette um 10.000 Euro und eine öffentliche Entschuldigung an: Kommt Lewandowski bis spätestens 31. August 2014 nicht zum FC Bayern, entschuldige ich mich bei ihm und zahle diesen Betrag an 'Ein Herz für Kinder'. Aber: Kommt Lewandowski zu Bayern, wovon ich überzeugt bin, dann zahlt Uli und entschuldigt sich bei mir!"

Die Aussagen von Thon und Matthäus kommen den Bayern gerade recht. So bestimmt der Zoff die Schlagzeilen und nicht die Diskussion, ob Arjen Robben und Mario Gomez in der Startformation stehen sollen oder nicht. Wie in den Tagen zuvor. Auch das Thema Pep Guardiola ist erst einmal vom Tisch. Trainer Jupp Heynckes kann in Ruhe mit seinem Team arbeiten und es bestens auf die entscheidende Phase der Saison vorbereiten.   


Quelle: FUSSBALL.DE

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