11.08.2009, 09:15 Uhr
Rücktritt als Cottbus-Manager: Steffen Heidrich (Foto: imago)Steffen Heidrich ist als Manager des Fußball-Zweitligisten FC Energie Cottbus zurückgetreten, wie der Bundesliga-Absteiger in einer Presseerklärung mitteilte. "Wir haben großen Respekt vor der Entscheidung, den Weg für eine echte sportliche Neuausrichtung des FC Energie freizumachen", sagte Energie-Präsident Ulrich Lepsch. Der 42 Jahre alte Heidrich habe das Präsidium der Lausitzer am Wochenende über seine Entscheidung informiert. Er übernehme für den Abstieg in die zweite Liga "die Mitverantwortung", heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.
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Meinungsverschiedenheiten zwischen Heidrich und Wollitz
Der Hauptgrund für den Rücktritt von Heidrich waren wohl massive Meinungsverschiedenheiten mit Neu-Coach Claus-Dieter Wollitz. "Ja, es gibt unterschiedliche Auffassungen zu bestimmten Themen", räumte Präsident Ulrich Lepsch auf Nachfrage der Lausitzer Rundschau ein. Wollitz hatte in der Saison-Vorbereitung und auch nach dem ersten Punktspiel gegen den FC Augsburg öffentlich sein Unverständnis über die Transferpolitik Heidrichs geäußert.
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Drei Jahre Energie-Manager
Heidrich erklärte: "Mein Herz hängt am FC Energie Cottbus, weshalb es mir wichtig war, den Verein nicht sofort nach dem schmerzhaften Saisonende zu verlassen." Er glaube, dass nach der Verpflichtung des neuen Trainers Claus-Dieter Wollitz, dem weitgehenden Abschluss der Personalplanungen und dem erfolgreichen Saisonstart "jetzt der Moment gekommen ist". Heidrich war drei Jahre im Amt. Gespräche mit einem möglichen Nachfolger wird der Verein nach eigenen Angaben in den kommenden Tagen aufnehmen.
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Wollitz: Kein Alibi für die Mannschaft
Wollitz wehrt sich unterdessen gegen Vorwürfe, er habe zum Rücktritt Heidrichs mit beigetragen: "Es ist eine Unverschämtheit, wenn man mich für den Rücktritt von Steffen Heidrich verantwortlich macht", sagte Wollitz der Lausitzer Rundschau. "Aber es ist mein Naturell, Dinge offen anzusprechen. Derartige Meinungsverschiedenheiten muss man doch miteinander austragen können", sagte der Trainer. "Der Rücktritt des Managers darf aber kein Alibi für die Mannschaft sein. Das werde ich nicht zulassen. Wir wollen auch am Freitag in Duisburg ein gutes Spiel machen und gewinnen."
FUSSBALL.DE/dpa
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