17.12.2012, 16:48 Uhr | sid
Schalke wirft dem niederländischen Fußballverband vor, Ibrahim Afellay nach dem Länderspiel gegen Deutschland falsch behandelt zu haben. (Quelle: VI images/imago)
Schalkes Sportvorstand Horst Heldt hat wegen der langwierigen Verletzung von Ibrahim Afellay den niederländischen Verband kritisiert. Afellay hatte am 14. November im Länderspiel der Holländer gegen die deutsche Nationalmannschaft (0:0) einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitten. Seitdem hat der 26-Jährige kein Spiel mehr für Schalke bestritten, auch im DFB-Pokal-Achtelfinale am Dienstag (ab 18.45 Uhr im FUSSBALL.DE Liveticker) gegen den FSV Mainz 05 fällt der Niederländer aus.
"Die Erstversorgung bei der Nationalmannschaft war nicht die beste", sagte Heldt. "Da gab's ja schon mal Probleme", fügte er süffisant an und spielte auf die Verletzung von Arjen Robben an, die dieser sich vor zwei Jahren bei Oranje zugezogen hatte. Zwischen Bayern München und dem niederländischen Verband war es daraufhin zum Streit gekommen.
Verzichten muss der neue Schalker Trainer Jens Keller bei seinem Debüt auch auf den japanischen Außenverteidiger Atsuto Uchida (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Abwehrspieler Kyriakos Papadopoulos (Knie-OP). Fraglich ist der Einsatz von Marco Höger, der im Training am Sonntag einen Jochbeinbruch erlitt und eventuell mit einer Maske spielen könnte. Spielberechtigt ist Mittelfeldspieler Jermaine Jones, der in der Bundesliga nach seiner Roten Karte gesperrt ist.
Quelle: sid
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