31.01.2012, 09:54 Uhr
Mame Biram Diouf muss auf Grund einer fehlenden Arbeitserlaubnis nach London reisen. (Quelle: imago)
Skurriler Vorfall bei Hannover 96: Der erst vor wenigen Tagen für rund 1,8 Millionen Euro verpflichtete Stürmer Mame Biram Diouf von Manchester United hat erneut nicht am Training der Niedersachsen teilgenommen, sondern ist stattdessen zurück nach England geflogen. Grund ist eine fehlende Arbeitserlaubnis für den Senegalesen.
Wie der Verein bestätigte, gehen die 96er davon aus, dass Diouf nach einem Tag Aufenthalt in London wieder nach Deutschland zurückkehrt. Anschließend soll er ins Mannschaftstraining einsteigen und beim Auswärtsspiel in Berlin im Kader stehen.
Hertha BSC muss womöglich mehrere Wochen auf Verteidiger Christian Lell verzichten. Beim 27-Jährigen hatte sich nach dem Heimspiel gegen den Hamburger SV (1:2) eine alte Oberschenkelverletzung bemerkbar gemacht, die eine längere Pause erfordert. Laut übereinstimmenden Medienberichten habe sich der Rechtsverteidiger zur Behandlung in die Praxis von Nationalmannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt nach München begeben.
Damit ist Lell bereits der dritte Verteidiger, der dem Aufsteiger verletzungsbedingt nicht zur Verfügung steht. Neben Lell fallen in Maik Franz (Kreuzbandriss) und Christoph Janker (Jochbeinbruch) weitere Stammspieler für die Defensive langfristig aus. Dazu fehlt beim kommenden Heimspiel am Samstag gegen Hannover 96 (15.30 Uhr) Kapitän und Innenverteidiger Andre Mijatovic nach seiner fünften Gelben Karte.
Der FC Arsenal London wildert in der Jugendabteilung von Borussia Dortmund. Der englische Premier-League-Klub sicherte sich die Dienste von Thomas Eisfeld. Der Offensivspieler, der bislang für die A-Junioren des BVB in der U19-Bundesliga West spielte, gilt als großes Talent. Mit sechs Toren und einer Vorlage, ist er der zweitbeste Scorer in seinem Team.
Wie ein Mitarbeiter der Agentur International Soccer Management gegenüber "Revier Sport" bestätigte, befindet sich Berater Reza Fazeli derzeit in London, um letzte Vertragsdetails zu besprechen. Die Ablöse dürfte nicht allzu hoch ausfallen, da der Vertrag des Youngsters noch in diesem Sommer ausläuft.
Unter Polizeischutz sind die Spieler Angolas nach dem Ausscheiden beim Afrika-Cup durch das 0:2 gegen die Elfenbeinküste durch die Mixed-Zone geführt worden. Die Beamten aus der Heimat verhinderten mit ihrem Einsatz kritische Fragen der anwesenden Journalisten. Diesen wurden sogar Repressalien angedroht, sollten sie über den außergewöhnlichen Vorfall berichten.
Der abstiegsbedrohte Zweitligist FC Ingolstadt hat kurz vor Ablauf der Transferfrist auch noch Abwehrspieler Ralph Gunesch vom Ligakonkurrenten FC St. Pauli verpflichtet. Der 28-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2013. Über die Wechselmodalitäten wurde nichts bekannt. Zuvor hatten die Ingolstädter bereits U21-Nationalspieler Marc Hornschuh vom Deutschen Meister Borussia Dortmund bis Juni 2013 ausgeliehen. Zudem waren Stürmer Adam Nemec (1. FC Kaiserslautern), Florian Heller (FSV Mainz 05) und Manuel Schäffler (1860 München) in der Winterpause zum Tabellen-15. gewechselt.
Jung-Hwan Ahn, einer der südkoreanischen WM-Helden von 2002, beendet seine Karriere als Profi. Ahn, der sein Team mit dem Golden Goal gegen Italien beim Turnier im eigenen Land ins Viertelfinale geschossen hatte, gab seinen Rücktritt auf einer landesweit übertragenen Pressekonferenz bekannt.
Der 36-Jährige, der zuletzt in China aktiv gewesen war, hatte zwischenzeitlich auch beim MSV Duisburg unter Vertrag gestanden. Nach seinem entscheidenden Treffer zum 2:1 gegen Italien war er von seinem damaligen italienischen Klub Perugia entlassen worden - der Verein dementierte damals jedoch umgehend einen Zusammenhang.
Der simbabwische Fußballverband (ZIFA) hat im Zuge der Ermittlungen in einem landesweiten Wettskandal 67 Spieler festgenommen. Eine Untersuchung hatte im letzten Jahr ergeben, dass die Betroffenen zwischen 2007 und 2009 Geld von asiatischen Wettsyndikaten angenommen hatten, um Testspiele im Fernen Osten zu verlieren. Laut des ZIFA-Berichts wurde das Geld von Agenten des in Finnland verhafteten Singapurers Wilson Raj Perumal überreicht. ZIFA-Chef Jonathan Mashingaidze erklärte, dass die Spieler gesperrt blieben, bis der Fall restlos aufgeklärt sei.
Torhüter Faryd Mondragon, der von 2007 bis 2010 im Tor des 1. FC Köln gestanden hat, kehrt in seine kolumbianische Heimat zurück. Wie die Tageszeitung "El Tiempo" berichtet, will der Ex-Nationaltorhüter nach einem Gastspiel bei Philadelphia Union in den USA seine Karriere beim kolumbianischen Erstligisten Deportivo Cali ausklingen lassen. Dort hatte der mittlerweile 41 Jahre alte zweimalige WM-Teilnehmer seine Profi-Karriere 1990 begonnen.
Der Kicker-Ticker vom Vortag Irre Siegesserie nach fast zwei Jahren gerissen
Quelle: FUSSBALL.DE , dpa , sid , dapd
Der Außenseiter gewinnt den "Modau-Klassiker".
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