13.01.2011, 09:53 Uhr | FUSSBALL.DE, sid
Hertha-Manager Michael Preetz (li.) und Präsident Werner Gegenbauer (Foto: imago)
Hertha BSC gewann am Mittwoch ein Testspiel gegen den Drittligisten SV Babelsberg 03 3:0. Weitaus wichtiger für die Berliner ist jedoch eine andere Meldung vom späten Abend: Nach Informationen der "Berliner Morgenpost" erhält der Zweitligist eine unerwartete Finanzspritze in Höhe von acht Millionen Euro. Diese Zuwendung genehmigte das Präsidium auf seiner Sitzung.
Besonderheit: Der Betrag erhöht nicht die momentan bei 39 Millionen Euro liegenden Verbindlichkeiten, sondern geht Hertha als Eigenkapital zu. Das Geld soll zur Finanzierung der Saison 2011/12 und zur Tilgung der Verbindlichkeiten genutzt werden. Durch die unverhoffte Zuwendung ist die Lizenz für die kommende Saison laut "Morgenpost" gesichert - unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit.
Bleibt eine nicht ganz unwichtige Frage: Woher kommt das Geld? Darüber hüllen sich die Hertha-Verantwortlichen in Schweigen. Spekulationen über eine mögliche undurchsichtige Abhängigkeit wies Hertha-Präsident Werner Gegenbauer zurück: "Es handelt sich um deutsche Staatsbürger, die hier leben und hier steuerpflichtig sind."
Quelle: FUSSBALL.DE , sid
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