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"Never give up" - Tattoo weist Pander den Weg

20.02.2012, 18:48 Uhr

Christian Pander (Mi.) lässt sich von seinen Teamkollegen feiern. (Quelle: dpa)

Christian Pander (Mi.) lässt sich von seinen Teamkollegen feiern. (Quelle: dpa)

Christian Pander erlebt bei Hannover 96 seinen dritten Frühling. Gegen Stuttgart war er mit einem Tor und zwei Vorlagen der überragende Mann. Wird der Ex-Schalker damit ein Fall für den Bundestrainer? Die Konkurrenz für die Position hinter dem gesetzten Philipp Lahm hinten links, Dennis Aogo und Marcel Schmelzer, ist zumindest zahlenmäßig nicht besonders groß. FUSSBALL.DE hat die EM-Kandidaten unter die Lupe genommen: Hier geht es zum Formcheck

"Never give up" - für Christian Pander ist das Tattoo auf seinem rechten Arm mehr als nur schnöder Körperschmuck, es ist nach einem guten halben Dutzend schwerer Verletzungen längst zum Lebensmotto geworden. Und so genoss der Standard-Spezialist von Hannover 96 seine 67-minütige Gala gegen den VfB Stuttgart (4:2) und die Ovationen der 37.800 Fans wie eine verspätete Belohnung für seinen unbeugsamen Willen.

Pander: "Habe den Reset-Knopf gedrückt"

Zwei Tore mit präzisen Eckbällen eingeleitet, einen Treffer selbst erzielt - vielleicht war es genau dieses Spiel, das der 28-Jährige noch gebraucht hatte, um nach zehn Jahren bei Schalke 04 nun endgültig in Hannover anzukommen. "Ich hatte mich im Sommer ganz bewusst entschieden, den Reset-Knopf zu drücken und von vorne anzufangen", sagte der Ex-Nationalspieler, den sein früherer Coach Mirko Slomka an die Leine gelockt hatte.

Keiner der beiden hat diese Entscheidung bisher bereut. Pander hat sich auf der linken Seite nahezu eine Stammplatzgarantie erspielt, auch wegen seiner fulminanten Freistöße, die sogar Anti-Militarist Ralf Rangnick schon mal als "Brandbomben" bezeichnet hatte.

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Eine Außenseiter-Chance bleibt

Bundestrainer Joachim Löw wird die Leistungen Panders mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen haben. Es ist bekannt, dass Löw dazu tendiert, jede Position im Kader doppelt zu besetzten. Hinten links ist Lahm natürlich über jeden Zweifel erhaben. Als Alternative hatte bisher Marcel Schmelzer die Nase vorne. Über jeden Zweifel erhaben ist der Dortmunder allerdings nicht. Der 24-Jährige überzeugt zwar Woche für Woche in der Liga, aber in der Champions League und bei seinen fünf Auftritten in der Nationalmannschaft konnte er die Leistungen noch nicht bestätigen.

Die anderen denkbaren Spieler für die Position - Jerome Boateng, Benedikt Höwedes, Holger Badstuber, Dennis Aogo - sind eher Allrounder als Spezialisten für die Linksverteidiger-Position. Dazu hat der 28-Jährige mit seinen präzisen Standards eine Qualität, die kaum ein anderer Spieler im deutschen Kader besitzt. Deshalb hat Pander, trotz der namhaften Konkurrenz - eine Außenseiterchance bei Löw.


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Quelle: FUSSBALL.DE

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