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Fortuna vor dem letzten Schritt

22.05.2009, 20:47 Uhr

Volle Hütte in Düsseldorf: Die Aufstiegsparty kann steigen (Foto: imago)Volle Hütte in Düsseldorf: Die Aufstiegsparty kann steigen (Foto: imago)Der 38. und damit letzte Spieltag in der 3. Liga, der komplett am Samstag (ab 13.30 Uhr im Live-Ticker) ausgetragen wird, verspricht Hochspannung und Dramatik. Zum Abschluss der Premieren-Saison der neuen dritthöchsten Spielklasse werden noch der zweite direkte Zweitliga-Aufsteiger nach Meister 1. FC Union Berlin, der Teilnehmer an den beiden Relegationsspielen gegen den Drittletzten der 2. Liga sowie zwei Absteiger gesucht, die den Tabellenletzten Stuttgarter Kickers in die Regionalliga begleiten werden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die direkten Duelle um Auf- und Abstieg.

Ab 13.30 Uhr im Live-TickerDer 38. Spieltag der 3. Liga
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Aufstiegseuphorie in Düsseldorf
Als aktueller Tabellen-Zweiter hat Fortuna Düsseldorf die besten Chancen, nach zehn Jahren wieder in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Bei einem Heimsieg in der mit mehr als 50.000 Zuschauern ausverkauften LTU Arena gegen die Reserve des SV Werder Bremen wäre der Aufstieg definitiv perfekt. Ein Remis würde zumindest für Platz drei und damit die Aufstiegs-Relegation reichen, bei einer Niederlage droht der Sturz auf den undankbaren vierten Platz, wenn die Konkurrenz aus Paderborn und Unterhaching gewinnt. Aber auch der Düsseldorfer Gegner SV Werder Bremen II kann mit einem "Dreier“ bei der Fortuna das Saisonziel Klassenverbleib unter Dach und Fach bringen. Gelingt das nicht, dann hängt die Drittliga-Zukunft der Grün-Weißen von den Ergebnissen auf anderen Plätzen ab. "Wir wollen unsere starke Rückrunde krönen“, sagte Werder-Trainer Thomas Wolter, der sich auf die Rekordkulisse freut: "Dafür spielen wir doch alle Fußball.“ Bei der Fortuna, die in bisher 13 Duellen mit den Bremern nur einmal als Sieger den Platz verlassen hatte, fehlt Clement Halet (Meniskusschaden). Bei Werder kehrt Abwehrspieler Dominik Schmidt nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder in den Kader zurück.

ErfurtHörgl übernimmt
37. Spieltag Jena schlägt Unterhaching

Haching will nach oben, Aalen drin bleiben
Auch bei der Partie zwischen der SpVgg Unterhaching und dem VfR Aalen trifft Aufstiegshoffnung auf Abstiegsangst. Beide Vereine benötigen einen Sieg, müssen zugleich aber auf die Aussetzer der jeweiligen Konkurrenten hoffen. Bei den Gästen hat sich Angreifer Robert Lechleiter einen Kreuzbandriss zugezogen und muss ausgerechnet gegen seinen Ex-Club passen. Bei Haching fallen Raphael Schaschko (Oberschenkelverletzung) und Thorsten Schulz (Muskelbündelriss) aus. „Wir werden alles tun, um unser Spiel zu gewinnen. Alles andere liegt nicht in unserer Macht“, sagte Unterhachings Trainer Ralph Hasenhüttl, der die Aufstiegs-Chancen seiner Mannschaft auf „zehn bis 15 Prozent“ beziffert hatte. Fest steht: Gewinnt Haching, dann ist der VfR Aalen definitiv abgestiegen. Aber selbst ein Remis dürfte für die Gäste zu wenig sein. Auch ihnen hilft nur ein Sieg.

Stuttgarter Kickers Geld nehmen, "Sorry" sagen
Stuttgart Die Kickers sind abgestiegen

Paderborn zu Gast im Ländle
Die bereits abgestiegenen Stuttgarter Kickers erwarten den SC Paderborn 07, der zur Zeit den Relegationsplatz belegt. Die Gäste aus Ostwestfalen sind auf einen Punktverlust der Düsseldorfer angewiesen, um noch den direkten Aufstieg schaffen zu können. Erst einmal soll jedoch mit einem Sieg Platz drei abgesichert werden. "Diese Chance wollen wir unbedingt nutzen“, erklärte Paderborns neuer Trainer André Schubert. Wegen einer Gelbsperre ist SCP-Kapitän Markus Krösche in Stuttgart nicht mit dabei.

37. Spieltag Big Points für Düsseldorf und Paderborn

Carl Zeiss Jena kämpft in Sandhausen um den Klassenverbleib
In Sandhausen muss der FC Carl Zeiss Jena seinen knappen Vorsprung gegenüber dem VfR Aalen, der den ersten Abstiegsplatz belegt, verteidigen. Für die Gastgeber vom SVS liegt der Fokus nicht mehr auf dem Geschehen in der Liga. Die Mannschaft von Trainer Gerd Dais hat den Klassenverbleib schon lange unter Dach und Fach, will über den Landespokal noch in die Hauptrunde des DFB-Pokals einziehen. Die Planungen schreiten in Sandhausen weiter voran. Mit Nico Hillenbrand (Borussia Dortmund II) wurde bereits der vierte Neue verpflichtet. In dieser Woche verlängerte auch Torjäger Emre Öztürk seinen Vertrag bis 2011. Die Gäste aus Thüringen müssen neben Kapitän Niels Hansen (Muskelverletzung) auch auf Felix Holzner (Kreuzbandriss) verzichten.

Jahn muss noch zittern
Vor dem Heimspiel des SSV Jahn Regensburg gegen Eintracht Braunschweig besteht auch für die Gastgeber noch die Gefahr, abzusteigen zu können. Drei Punkte und fünf Tore beträgt der Vorsprung für die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl, der auf den gelb-gesperrten Andreas Brysch verzichten muss. Die „Löwen“ aus Braunschweig haben sich für die kommende Saison mit Mittelfeldspieler Damir Vrancic von Borussia Dortmund II verstärkt. In Regensburg stehen Deniz Dogan und Christian Lenze nicht zur Verfügung. Beide Akteure müssen nach ihrer fünften Gelben Karte zusehen.

Burghausen wohl nur noch theoretisch zu retten
Wohl nur noch theoretisch sind die Chancen des SV Wacker Burghausen, den Verbleib in der 3. Liga am letzten Spieltag mit einem Heimsieg gegen VfB Stuttgart II zu realisieren. Bei drei Punkten und acht Toren Rückstand auf den FC Carl Zeiss Jena benötigen die Bayern, die zuletzt eine 0:6-Klatsche in Paderborn kassiert hatten, schon ein kleines Fußball-Wunder. Christoph Buchner (Adduktoren) und Stürmer Florian Galuschka (Sprunggelenk) sind beim SV Wacker angeschlagen. Auf der Bank der Gäste wird zum letzten Mal Trainer Rainer Adrion Platz nehmen. Er wechselt mit Wirkung vom 1. Juni zum Deutschen Fußball-Bund (DFB), bei dem er nach der Europameisterschafts-Endrunde die U 21-Nationalmannschaft übernehmen wird.

Erzgebirge AueSaison für Curri beendet

Sachsenderby in Aue
In einem Nordost-Derby stehen sich der FC Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden gegenüber. Für Dresdens Schlussmann Axel Keller ist es eine Reise in die Vergangenheit. Noch in der letzten Saison stand er für die „Veilchen“ aus dem Erzgebirge zwischen den Pfosten. Verzichten muss Aue auf Mittelfeldspieler Skerdilaid Curri, der noch an einer Bänderverletzung laboriert.

Union Berlins letzter Auftritt in der 3. Liga
Zum vorerst letzten Drittliga-Spiel tritt Meister Union Berlin bei Kickers Emden an. Bereits am Mittwoch wurde die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus von der Köpenicker Bürgermeisterin Gabrielle Schötter empfangen und durfte sich im Rahmen des Meisterempfangs in das Goldene Buch des Berliner Stadtbezirks Köpenick eintragen.

Mehr zur 3. Liga auf dfb.de

dfb.de

 

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