05.09.2010, 16:19 Uhr | dpa
Heribert Bruchhagen mahnt zur Ruhe. (Foto: imago)
Die Diva vom Main hat zu viel Geld ausgegeben: Bundesligist Eintracht Frankfurt rutscht in dieser Saison tiefer in die roten Zahlen als geplant. "Wir haben uns in diesem Jahr wirklich weit aus dem Fenster gelehnt und werden in dieser Saison wahrscheinlich einen Verlust von drei bis fünf Millionen Euro machen", sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen in der Sendung "Doppelpass" bei Sport1.
Ende Juli hatte Finanzvorstand Thomas Pröckl noch von einem Verlust von zwei Millionen Euro gesprochen - bei einem um zwei Millionen Euro auf 28 Millionen aufgestockten Lizenzspieler-Etat. Die Hessen hatten sich unter anderem mit Theofanis Gekas von Hertha BSC und Georgios Tzavellas vom griechischen Erstligisten Panionios Athen verstärkt. Beide Griechen kosteten mehr als eine Millionen Euro. Außerdem verpflichteten die Frankfurter Angreifer Halil Altintop von Schalke 04.
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Trotz des verpatzten Saisonstarts sprach Bruchhagen Trainer Michael Skibbe das volle Vertrauen aus: "Michael macht sehr gute Arbeit und meine Prognose ist, dass er nirgendwo so lange arbeiten wird wie bei Eintracht Frankfurt."
Nach den Niederlagen in Hannover und gegen den Hamburger SV sei natürlich eine gewisse Nervosität vorhanden. Doch Bruchhagen sieht keinen Grund zur Panik: "Wenn man aus den ersten beiden Spielen keinen Punkt geholt hat, dann kann schon eine Verunsicherung eintreten. Da muss man eben die Ruhe bewahren."
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Quelle: dpa
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