22.12.2011, 11:49 Uhr
Eintracht-Präsident Peter Fischer (li.) und Aufsichtsrats-Chef Wilhelm Bender legen sich mit der Stadt Frankfurt an. (Quelle: imago)
Die Mietkosten in der Commerzbank-Arena sind Eintracht Frankfurt viel zu hoch. Deshalb schlägt der Zweitligist Alarm. "Unsere finanzielle Situation hat sich verschlechtert", erklärt Klub-Präsident Peter Fischer in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung und droht der Stadt Frankfurt: Sollte die Stadion-Miete nicht deutlich reduziert werden, werde der Verein - nach Mainzer Vorbild - notfalls ein neues Stadion bauen.
Fischer fordert von der Politik einen fairen Wettbewerb: "Wir haben jetzt schon 20 Millionen Euro mehr zurückbezahlt, als die Stadt erwartet hat. Wir zahlen zehn Millionen, Mainz zahlt fünf Millionen Euro Miete und denen gehört das Stadion - Scheiße! Wir lieben unsere Arena, aber hier geht es um Unternehmensführung."
Auch Aufsichtsrats-Chef Wilhelm Bender sieht klare Wettbewerbsnachteile für die Eintracht und verlangt ein Entgegenkommen der Stadt bei der Stadion-Miete um drei Millionen Euro. Sieben Millionen Euro hält er für "angemessen".
Vereinspräsident Fischer ist sich jetzt schon sicher, dass die Stadion-Frage auch ein Thema im Oberbürgermeister-Wahlkampf wird. "Wir haben 17.000 Mitglieder, die, so glaube ich, bei ihrer Wahl auch darauf schauen werden, wie sich der jeweilige OB-Kandidat in der Stadion-Miete-Frage verhält.“
Quelle: FUSSBALL.DE
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