02.11.2012, 22:24 Uhr | sid
Frankfurts Vadim Demidov (re.) bedrängt Gerald Asamoah von der SpVgg. Greuther Fürth. (Quelle: Reuters)
Eintracht Frankfurt hat den erneuten Sprung auf Platz zwei der Bundesliga verpasst. Das Überraschungsteam der Saison kam im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Die Hessen bleiben mit nun 20 Punkten Dritter, die Gäste geben zumindest für eine Nacht die Rote Laterne an den FC Augsburg ab.
Alex Meier hatte die Gastgeber mit seinem siebten Saisontor bereits nach 24 Sekunden in Führung gebracht, doch Zoltan Stieber (53.) gelang der verdiente Ausgleich für die Kleeblätter. Die Eintracht bleibt zu Hause weiterhin ungeschlagen, Fürth indes setzte vor 47.400 Zuschauern seinen Aufwärtstrend durch das dritte Unentschieden in Serie fort.
Den Hausherren gelang ein Auftakt nach Maß, als Meier den ersten Angriff gleich mit einem sehenswerten Drehschuss aus zwölf Metern erfolgreich abschloss. Damit egalisierte der zur Zeit beste Torschütze der Frankfurter den bislang schnellsten Treffer der Saison durch Vedad Ibisevic (VfB Stuttgart) vom sechsten Spieltag.
Die Fürther zeigten sich aber in der Folge nicht geschockt und suchten durchaus ihre Chance in der Offensive. Nicht zuletzt, weil ihnen die Frankfurter, die die zuletzt angeschlagenen Pirmin Schwegler und Sebastian Rode aufbieten konnten, weite Teile des Mittelfelds überließen.
Fürths Stürmer Gerald Asamoah hätte nach einer knappen halben Stunde für den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich sorgen können. Doch der als einzige Spitze aufgebotene Ex-Nationalspieler scheiterte freistehend an Eintracht-Keeper Kevin Trapp. Gäste-Coach Mike Büskens ließ zunächst überraschend den zweiten Angreifer Edu auf der Bank, der am letzten Wochenende gegen Werder Bremen (1:1) den ersten Heimtreffer der Franken in der Bundesliga-Geschichte geschossen hatte.
Für Edu spielte der defensivere Milorad Pekovic. Der Montenegriner konnte aber nicht verhindern, dass ausgerechnet der einstige Greuther-Torjäger und Aufstiegsheld Olivier Occean das 2:0 auf dem Fuß hatte. Doch den Schuss des Kanadiers lenkte Fürths Torhüter Max Grün über die Latte (35.).
Nach dem Wechsel drückte die mutig agierende Spielvereinigung aufs Tempo - und wurde belohnt. Einen Steilpass von Sercan Sararer nahm Stieber mustergültig an und lupfte den Ball über den herausstürzenden Trapp. Die Abwehr, in der für den verletzten Innenverteidiger Carlos Zambrano (Zehenbruch) der Norweger Vadim Demidov spielte, sah dabei ganz schlecht aus.
Nur wenig später hätte der glücklose Asamoah die Führung für die Kleeblätter erzielen müssen, scheiterte aber an einem Reflex von Trapp. Das Veh-Team suchte seinerseits die Entscheidung. Rode verzog aus rund 18 Metern knapp (65.). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.
10. Spieltag | ||||
Eintracht Frankfurt | - | SpVgg Greuther Fürth | 1:1 | |
Borussia Dortmund | - | VfB Stuttgart | 0:0 | |
Borussia Mönchengladbach | - | SC Freiburg | 1:1 | |
Hannover 96 | - | FC Augsburg | 2:0 | |
1. FC Nürnberg | - | VfL Wolfsburg | 1:0 | |
TSG 1899 Hoffenheim | - | FC Schalke 04 | 3:2 | |
Hamburger SV | - | FC Bayern München | 0:3 | |
Bayer Leverkusen | - | Fortuna Düsseldorf | 3:2 | |
SV Werder Bremen | - | 1. FSV Mainz 05 | 2:1 | |
Quelle: sid
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