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Freiburg besteht mit Glück am Millerntor

24.04.2009, 14:52 Uhr

Augen zu und durch: Pavel Krmas aus Freiburg und Morike Sako (re.) vom FC St. Pauli (Foto: dpa)Augen zu und durch: Pavel Krmas aus Freiburg und Morike Sako (re.) vom FC St. Pauli (Foto: dpa)Zweitliga-Tabellenführer SC Freiburg hat mit einem 2:1 (0:1)-Auswärtssieg beim FC St. Pauli einen großen Schritt Richtung Aufstieg in die Bundesliga gemacht. Die Breisgauer, die mit nun 58 Punkten weiter souverän das Feld in der 2. Liga beherrschen, präsentierten sich am Hamburger Millerntor wie ein echtes Spitzenteam. Trotz spielerischer Unterlegenheit bogen die Schützlinge von Trainer Robin Dutt eine bereits verloren geglaubte Partie noch um. Heiko Butscher und Mohamadou Idrissou trafen für den Sportclub, Björn Brunnemann hatte die Kiez-Kicker in Führung gebracht.

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Hauen und Stechen in Durchgang eins
Trotz fantastischem Fußball-Wetter und der typischen Millerntor-Atmosphäre wurde den knapp 23.000 Zuschauern in Hamburg zunächst nur Magerkost geboten. Fehlpässe, Nervosität und übergroße Vorsicht auf beiden Seiten prägten in den ersten 20 Minuten das Spielgeschehen. Für den ersten Aufreger der Partie sorgte St. Paulis Angreifer Morike Sako, der nach einem Anspiel von David Hoilett aus halbrechter Position im Strafraum die Kugel an den Außenpfosten des Gäste-Tors jagte (20. Minute). Doch auch nach diesem Knaller entwickelte sich die Partie weiter auf spielerisch überschaubarem Niveau, lediglich die vielen verbissen geführten Zweikämpfe ließen das Bemühen der Akteure erkennen. Freiburgs Yacine Abdessadki, der schon früh Gelb gesehen hatte, stand nach einer halben Stunde kurz vor dem Platzverweis. Der Mittelfeldmann hatte gegen Thomas Meggle den Ellbogen eingesetzt und avancierte so zum Buhmann des Hamburger Publikums. SC-Trainer Robin Dutt nahm den Franzosen nach dieser Aktion vom Feld und brachte Andreas Glockner. Kurz darauf klingelte es im Kasten der Freiburger: Eine Kombination über Timo Schultz und Sako schloss Björn Brunnemann aus zentraler Position flach zum 1:0 für die Hausherren ab. Mit der glücklichen Führung für die Hamburger ging es in die Pause.

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Clevere Freiburger mit dem besseren Ende
Nach dem Seitenwechsel zog sich dann Schiedsrichter Christian Schössling den Unmut das Publikums zu. Bei Treffern von Sako (47.) und Schultz (50.) hatte der Spielleiter auf Abseits entschieden, sodass die nun besser vorgetragenen Angriffe der Kiez-Kicker zunächst nichts Zählbares einbrachten. Die Hausherren blieben am Drücker, bei einem Kopfball von Marius Ebbers konnte Glockner knapp vor der Linie klären. Wie aus dem Nichts dann der Ausgleich für den SC Freiburg: Eine Freistoßflanke von Julian Schuster aus dem rechten Halbfeld köpfte Kapitän Heiko Butscher zum 1:1 ein (63.). St. Paulis Keeper Mathias Hain war beim Herauskommen weggerutscht. Für den Tabellenführer aus dem Breisgau war es die erste echte Torchance, doch nun witterten die Gäste ihre Chance. In der 77. Minute setzte sich der eingewechselte Vitali Rodionov auf der rechten Seite durch und fand den in Mittelstürmerposition völlig frei postierten Mohamadou Idrissou als Abnehmer für seine flache Hereingabe: Der Kameruner hatte keine Mühe, mit seinem zehnten Saisontor zur 2:1-Führung für die Gäste zu vollenden. Dabei blieb es bis zum Abpfiff, für die Gäste war es letztlich ein glücklicher Sieg mit der Ausbeute von drei ganz wichtigen Punkten.

Der 29. Spieltag:

Rot Weiss Ahlen

-

MSV Duisburg

0:2

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FC St. Pauli

-

SC Freiburg

1:2

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Greuther Fürth

-

FC Augsburg

2:1

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FSV Frankfurt

-

1. FC Nürnberg

2:1

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FC Ingolstadt

-

1. FSV Mainz 05

3:4

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TuS Koblenz

-

Alemannia Aachen

0:2

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1. FC Kaiserslautern

-

SV Wehen Wiesbaden

1:0

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Rot Weiss Oberhausen

-

1860 München

1:1

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VfL Osnabrück

-

FC Hansa Rostock

0:0

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