03.05.2009, 12:41 Uhr
Freiburgs Ömer Toprak (re.) und FSV-Spieler Matias Esteban Cenci im Zweikampf (Foto: dpa)Tommy Bechmann hat mit seinem ersten Doppelpack für den Sportclub die Tür zur Bundesliga weit aufgestoßen. Der Däne steuerte zwei Tore zum 4:1 (2:0)-Sieg der Freiburger über den FSV Frankfurt bei. Die Breisgauer haben vier Spieltage vor dem Saisonende neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Für die Gäste könnte es nach der erneuten Auswärtsniederlage im Kampf um den Klassenerhalt noch mal eng werden, vier Punkte trennen den FSV noch vom 16. Platz.
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Der Live-Ticker zum NachlesenSC Freiburg - FSV Frankfurt
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Bechmanns Privatduell mit Patric Klandt
Vor 20.000 Zuschauern im Badenova-Stadion ließen die Hausherren vom Anpfiff an keine Zweifel daran, dass sie sich die Chance zur Vorentscheidung im Aufstiegsrennen nicht nehmen lassen wollten. Die Frankfurter hielten zunächst gut dagegen, fingen sich aber bereits nach einer knappen Viertelstunde das aus ihrer Sicht unglückliche erste Gegentor. Eine Flanke von Yacine Abdessadki konnte Bechmann aus sechs Metern mehr oder weniger unbedrängt über die Linie bugsieren (13.) FSV-Keeper Patric Klandt verharrte in der Situation fast teilnahmslos auf der Linie. Frankfurt holte in Person vom Oualid Mokhtari zum Gegenschlag aus, der Schuss des Mittelfeldmanns aber wurde zur sicheren Beute von Simon Pouplin im Kasten der Freiburger (16.). Danach stand wieder Frankfurts Schlussmann Klandt im Mittelpunkt: Zweimal war der Keeper auf dem Posten, gegen Bechmanns Kopfball zum 2:0 nach Flanke von Daniel Schwaab (24.) aber war er machtlos. Kurz darauf hatte der Däne im Angriff des Sportclubs sogar den Hattrick auf dem Fuß, diesmal aber ging der Punkt an den Torwart der Gäste. Mit der verdienten Führung für die Freiburger ging es in die Pause.
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Turbulente Schlussphase
Für den zweiten Spielabschnitt hatten sich die Gäste offenbar viel vorgenommen: Emil Noll mit einem Kopfball (47.) und Angelo Barletta per Volleyschuss (52.) verfehlten ihr Ziel nur knapp. Im Stile einer Spitzenmannschaft aber übernahmen die Hausherren nach dieser Drangphase der Hessen wieder das Zepter. Jonathan Jäger (54.), Mohamadou Idrissou (57. und 64.) sowie Abdessadki (65. und 70) verpassten jeweils die Gelegenheit, die Führung des Sportclubs auszubauen. Nach einer Flanke von Julian Schuster, die der eingewechselte Andreas Glockner weitergeleitet hatte, war es schließlich der völlig freistehende Jäger, der aus kurzer Entfernung per Kopf zum 3:0 traf (78.). Der Treffer aber war lediglich der Auftakt zu einer turbulenten Schlussphase. Fast im Gegenzug traf der Ex-Freiburger Henrich Bencik aus 16 Metern zum 1:3 für den FSV (80.), fünf Minuten später foulte Frankfurts Alexander Klitzpera Glockner im eigenen Strafraum, den fälligen Elfmeter verwandelte Schwaab sicher zum 4:1-Endstand.
Der 30. Spieltag | ||||
FC Augsburg | - | TSV 1860 München | 3:0 | |
SV Wehen Wiesbaden | - | VfL Osnabrück | 0:1 | |
FC Hansa Rostock | - | 1. FC Kaiserslautern | 5:1 | |
Rot Weiss Ahlen | - | FC St. Pauli | 1:0 | |
FSV Mainz 05 | - | TuS Koblenz | 2:0 | |
SC Freiburg | - | FSV Frankfurt | 4:1 | |
Alemannia Aachen | - | Rot-Weiß Oberhausen | 2:2 | |
1. FC Nürnberg | - | FC Ingolstadt | 1:0 | |
MSV Duisburg | - | SpVgg Greuther Fürth | 2:0 |
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