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Friedhelm Funkel sagt den "Teufeln" ab

08.06.2009, 12:52 Uhr

Eine Rückkehr Funkels an den Betzenberg, wo er Anfang der 80er Jahre spielte, wird es zumindest im Moment nicht geben. (Foto: imago)Eine Rückkehr Funkels an den Betzenberg, wo er Anfang der 80er Jahre spielte, wird es zumindest im Moment nicht geben. (Foto: imago)Die Trainersuche gestaltet sich für Vorstandsboss Stefan Kuntz und seinen 1.FC Kaiserslautern alles andere als einfach. Auch mehr als einen Monat nach der Entlassung von Milan Sasic am 4. Mai 2009 stagnieren die Planungen für die neue Saison, weil die alles entscheidende Trainerfrage noch nicht gelöst werden konnte. Jetzt sagte Friedhelm Funkel den Betze-Buben ab und hält das Trainerkarussell am Betzenberg am laufen.

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Keine Rückkehr von Funkel
In einem Telefonat teilte Funkel Kuntz seine Absage mit. "Ich mache das im Moment nicht", sagte Funkel der Bild-Zeitung. Er wolle nicht mit aller Macht zurück ins Geschäft. Funkel hatte erst kurz nach Saisonschluss nach fünf Jahren seinen Dienst bei Eintracht Frankfurt quittiert. Für Funkel wäre das Engagement beim FCK eine Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte gewesen: Von 1980 bis 1983 absolvierte der geborene Neusser 66 Bundesligaspiele für die "Roten Teufel" in denen er 24 Tore erzielte.

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Kein Druck für Kuntz
Die Absage Funkels war der nächste Rückschlag in der Trainerfindung des Zweitligisten. Zuvor hatten schon die ehemaligen Lauterer Franco Foda und Bruno Labbadia dem Werben eine Absage erteilt. Dennoch soll die vakante Trainerposition kaum Auswirkungen auf die Kaderzusammenstellung haben. "Für die Spieler, die wir haben wollen, ist wichtig, wie der Verein dazu steht. Das kann ich entsprechend schon nach außen tragen. Bis zu einem gewissen Teil sind Verpflichtungen vom neuen Trainer unabhängig", erklärt Kuntz der sich nicht unter Druck setzen lassen will. "Grundsätzlich habe ich weder ein Problem damit, einen ganz alten noch einen ganz jungen Trainer zu holen. Er muss zu uns passen. Deshalb lassen wir uns auch die notwendige Zeit, um Gespräche zu führen", erklärte der oberste "Teufel" dem Kicker.

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