24.03.2011, 10:06 Uhr
Einigen Fans ist RB Leipzig ein Dorn im Auge. (Foto: imago)
Aufstand gegen RB Leipzig: Der Regionalliga-Klub hat gleich zwei Testspiel-Absagen von Traditionsvereinen hinnehmen müssen. Sowohl Union Berlin als auch Hessen Kassel ließen einen zugesagten Termin am 25. März platzen. Der Grund: Die Fans lehnen laut "spox.com" ein Spiel gegen den "Kommerz-Klub" von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ab.
In Internetforen und Faxen äußerten die Anhänger ihren Unmut. Die Kasseler drohten sogar damit, den Mannschaftsbus zu blockieren. In den Augen mancher Fans ist RB Leipzig ein Retorten-Klub, der mit den Millionen Mateschitz' künstlich in den Profifußball gehievt werden soll.
Union betonte nach der Absage die Bedeutsamkeit mehrerer Faktoren bei der Wahl des Gegners. "Die Entscheidung für dieses Testspiel ist nach rein sportlichen Motiven erfolgt. Es gibt natürlich auch andere Perspektiven dazu und es ist wichtig und richtig, diese ebenfalls zu berücksichtigen. Das nicht getan zu haben, war ein Fehler", begründeteTeammanager Christian Beck die Entscheidung.
Die Leipziger stehen nun ohne Testspiel-Gegner da. "Wir bedauern, dass das Testspiel nicht stattfindet, da wir uns gerne gegen einen Zweitligisten sportlich gemessen hätten. Aber selbstverständlich respektieren wir die Entscheidung von Union", sagte RB-Geschäftsführer Dieter Gudel. Kassel und die Hauptstädter müssen nicht auf ihren Test verzichten. Sie treten nun am geplanten Termin gegeneinander an.
Quelle: FUSSBALL.DE
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