25.11.2010, 22:20 Uhr | dpa
Wie die Stadt, so der Verein: Hertha hat Schulden. (Foto: imago)
Der Schuldenberg in der Hauptstadt wächst: Hertha BSC hat in der Abstiegssaison 2009/10 einen wirtschaftlichen Verlust von 5,98 Millionen Euro eingefahren. Das wurde am Rande eines Fan-Treffs im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Vereins bekannt.
Die Verbindlichkeiten des Berliner Zweitligisten stiegen zum Stichtag 30. Juni 2010 auf 37,35 Millionen Euro. Zwölf Monate zuvor waren es noch 33 Millionen Euro. Allerdings gebe es derzeit für Hertha keinen Grund zur finanziellen Sorge. "Die Situation ist absolut stabil", sagte Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller.
Die "zweigleisigen Planungen" für Liga eins und zwei für die Saison 2011/12 werden laut Schiller schon am 1. Dezember dieses Jahres starten. Der Etat für die aktuelle Spielzeit, der rund 37 Millionen Euro betragen soll und damit der mit Abstand höchste in der 2. Liga ist, sei abgesichert. Auch die Punkt- und möglichen Aufstiegsprämien seien "in voller Höhe eingeplant", sagte Schiller. Allerdings könne es einen Schuldenabbau in der 2. Liga nicht geben. "Alle Konzentration ist auf den Aufstieg gerichtet", sagte Präsident Werner Gegenbauer.
Bei der Nachlizenzierung Ende Oktober habe es keinerlei Beanstandungen der Deutschen Fußball Liga (DFL) gegeben, unterstrich Schiller. In der Abstiegs-Saison 2009/10 setzte Hertha BSC 79,5 Millionen Euro um, in der Spielzeit zuvor waren es 85,1 Millionen Euro.
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Quelle: dpa
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