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Heynckes sieht Robben-Diskussion "ganz locker"

14.02.2012, 17:24 Uhr

Thomas Müller (li.) spielt derzeit für Arjen Robben (re.) auf der rechten Außenbahn. (Quelle: imago)

Thomas Müller (li.) spielt derzeit für Arjen Robben (re.) auf der rechten Außenbahn. (Quelle: imago)

Bayern München ist bemüht, die Brisanz aus der Debatte um Arjen Robben zu nehmen. Trainer Jupp Heynckes sieht die öffentliche Diskussion um den derzeitigen Ersatzspieler-Status des Superstars "ganz locker". Und Thomas Müller hat seinen Mannschaftskammeraden gegen die erneuten Egoismus-Vorwürfe in Schutz genommen.

"Das hatten wir ja schon öfter, dass diese Egoismus-Vorwürfe so nicht stimmen, weil es zu Arjen Robbens' Spiel gehört, dass er im Dribbling sehr stark ist", sagte Müller in München und ergänzte: "Und Dribbling ist meistens alleine. Ich habe noch nie ein Dribbling mit Doppelpässen gesehen."

Trainer versteht öffentliche Diskussion

Coach Heynckes zeigte Verständnis dafür, dass über seine Entscheidung, Robben aus der Startelf zu nehmen, diskutiert wird. "Ich möchte mich aber daran nicht beteiligen", sagte der 66-Jährige. Heynckes sei nach dem "schlechten Start in die Rückrunde" gefordert gewesen. "Da musste ich etwas tun", sagte er. Beim FC Bayern sei man eben "zum Erfolg verdammt" und müsse auch mal "unpopuläre Entscheidungen treffen".

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Die Situation des niederländischen Nationalspielers bedeute jedoch nicht, "dass Arjen jetzt immer der zwölfte Mann ist". Das werde sich auch wieder ändern, und "andere werden zuschauen". Auch in der Mannschaft wird versucht, die Debatte klein zu halten. Bayern-Kapitän Philipp Lahm sagte, das Ganze sei "kein Thema für die Mannschaft, nur für die Öffentlichkeit".

Beckenbauer kritisiert Robben

Zuletzt hatte Franz Beckenbauer Robben in der Talkrunde Sky90 hart kritisiert und der Debatte um den Niederländer eine neue Dimension gegeben. "Die Anerkennung hat er teilweise verspielt. Er ist ein Egoist wie viele andere auch", sagte Beckenbauer.

"Allein die Reaktion, wenn er mal eine gute Szene hat oder ein Tor schießt: Er rennt nicht zu dem, der ihm die Vorlage gegeben hat, wie das höflichkeitshalber normalerweise der Fall sein sollte, sondern zu seinen Familienmitgliedern auf die Tribüne und grüßt die und so weiter", ergänzte der Ehrenpräsident des Rekordmeisters.

Quelle: FUSSBALL.DE , sid , dapd

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