10.11.2012, 13:31 Uhr | t-online.de
Die Zusammenarbeit von Jürgen Klinsmann (re.) und Uli Hoeneß war beim FC Bayern nicht lange von Erfolg gekrönt. (Quelle: imago)
Bayern Münchens ehemaliger Trainer Jürgen Klinsmann nutzte das Treffen der US-Nationalmannschaft in Frankfurt für einen Besuch des Bundesliga-Spiels FSV Mainz 05 gegen den 1. FC Nürnberg (2:1). Im Gespräch mit LIGA total! äußerte sich der US-Coach über seine Zeit beim Rekordmeister, die Dominanz der Bayern in der Bundesliga, seine Ziele mit der USA, die deutsche Nationalmannschaft und Joachim Löw.
Ohne Groll blickt Klinsmann auf seine Amtszeit an der Säbener Straße zurück. "Das Ende war nicht schön, aber die Zeit war sehr lehrreich. Jetzt habe ich den Abstand und verfolge das Geschehen mit anderen Augen. Ich schaue jedes Wochenende die Bundesliga an und bin begeistert, wie sich die Liga entwickelt hat. Ich bin ein Fan der Bundesliga", sagte der 48-Jährige. Und sein Verhältnis zu Uli Hoeneß? "Wir haben keines (lacht). Ich bin kein Feind des FC Bayern, habe kein Problem mit Uli Hoeneß. Es gab zum Schluss ein paar verschiedene Meinungen, die aufeinander geprallt sind - damit hat es sich auch“, betonte Klinsmann weiter.
Seinen Ex-Verein sieht der Weltmeister von 1990 auf nationaler Ebene ohne Konkurrenz. "Der Kader ist enorm stark - Bayern wird den Durchmarsch machen. Sie werden den Kurs voll durchziehen", sagte Klinsmann, der aber auch von den starken Auftritte von Borussia Dortmund in der Königsklasse angetan ist. "Ich freue mich auch, dass der BVB so eine Präsenz in der Champions League hat. Ich sehe in Amerika alle Spiele, wir können dort rund um die Uhr Fußball schauen".
Neben der Bundesliga ist für Klinsmann auch die deutsche Nationalelf in der Spur. "Ich bin in Kontakt mit Jogi Löw, beobachte das Geschehen natürlich ganz entspannt. Wenn man sich das gesamte Bild anschaut, wie sich die Mannschaft entwickelt hat, ist die Arbeit von Jogi einfach klasse", sagte er über das Wirken seines Nachfolger. Das 4:4 gegen Schweden sei "ein verrücktes Spiel, eine Eintagsfliege" gewesen, über die man auch einmal "schmunzeln" müsse.
Beim FC Bayern München und in der Nationalmannschaft macht Uli Hoeneß eine unvergleichbare Karriere. mehr zu Hoeneß
Bei seinem aktuellen Job bei der US-Nationalmannschaft steht Klinsmann nicht minder unter Druck als zu Bundesliga-Zeiten. "Wir haben ein tolles Jahr 2013 vor uns - es ist das 100-jährige Jubiläum des US-Verbandes. Wir spielen mit Mexiko, unserem größten Konkurrenten, Costa Rica, Panama, Honduras und Jamaika drei Plätze für die WM 2014 in Brasilien aus. Es ist ein Muss, dass wir uns qualifizieren", sagte er zum bevorstehenden Fußball-Jahr.
Quelle: t-online.de
Pleite gegen BVB würde alles kaputt machen.
mehr zur Champions LeagueCopa do Brasil: Spieler kennt beim Zweikampf keine Gnade.
zum VideoBVB wohl mit Sokratis einig, Finke heuert in Kamerun an.
zum VideoCopa do Brasil: Spieler kennt beim Zweikampf keine Gnade.
zum VideoBVB wohl mit Sokratis einig, Finke heuert in Kamerun an.
zum Video