07.03.2013, 10:44 Uhr | FUSSBALL.DE
Die Feindschaft zwischen Waldhof- und FCK-Anhängern ist sehr ausgeprägt. (Quelle: ARP/imago)
Das Derby in der Regionalliga Süd-Südwest zwischen den Erzrivalen 1. FC Kaiserslautern II und Waldhof Mannheim war wegen der Angst vor Randale extra auf die ungewöhnliche Anstoßzeit von 14 Uhr verlegt worden. Geholfen hat die Sicherheitsmaßnahme allerdings nichts. Beim 1:0-Erfolg der Roten Teufel ist es dennoch zu den befürchteten Ausschreitungen gekommen.
Nach Angaben der Polizei wurden rund um dieses Risikospiel insgesamt 46 Fußball-Fans vorläufig festgenommen und neun Polizeibeamte verletzt.
Vor und nach dem Spiel kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen, obwohl die Sicherheitsbeamten versuchten, ein Aufeinandertreffen beider Fangruppen zu vermeiden. Laut Polizei stürmten rund 850 Waldhof-Anhänger vor der Partie die Drehkreuzanlage vor dem Lauterer Stadion und beschädigten diese.
Im Bahnhofsbereich der Stadt mussten die Beamten ebenfalls schon vor dem Spiel gegen randalierende FCK-Fans vorgehen. Vereinzelt flogen Flaschen in Richtung der Polizei, auch wurden die Beamten direkt attackiert. Nach der Partie kam es ebenfalls zu vereinzelten Auseinandersetzungen, bei denen die Polizisten Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen mussten.
Die Fangruppen der beiden früheren Bundesligisten sind seit Jahren verfeindet. Aufgrund ihres sportlichen Absturzes bis in die Viertklassigkeit spielen die Mannheimer aber nur noch regelmäßig gegen die zweite Mannschaft des 1. FCK.
Quelle: FUSSBALL.DE
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