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Karlsruher SC gibt sich kämpferisch

13.05.2012, 16:36 Uhr | dpa

KSC-Stürmer Alexander Iashvili (li.) im Laufduell mit Regensburgs Innenverteidiger Mario Neunaber. (Quelle: dpa)

KSC-Stürmer Alexander Iashvili (li.) im Laufduell mit Regensburgs Innenverteidiger Mario Neunaber. (Quelle: dpa)

Mit einer großen Portion Wut im Bauch möchte der Karlsruher SC den letzten freien Platz in der 2. Bundesliga verteidigen. "Wir gewinnen das Spiel. Aus die Maus. Ich verschwende null Gedanken an einen Abstieg", sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer vor dem zweiten Relegationsspiel gegen Jahn Regensburg. Der KSC hat nach dem 1:1 (0:0) im Hinspiel in Regensburg die deutlich bessere Ausgangsposition, auch wenn Jahn-Coach Markus Weinzierl meint: "Wir haben gesehen, dass wir mithalten können."

Für den Zweitliga-16. sprechen aber das Auswärtstor und der Heimvorteil in der zweiten Partie. Die Schärfe in Kreuzers Tonfall kommt daher, dass sich die Karlsruher durch die umstrittene Elfmeterentscheidung vor dem Regensburger 1:0 durch Selcuk Alibaz (58. Minute) um ein noch besseres Ergebnis betrogen sahen. "Das Tor muss auf gar keinen Fall fallen, weil es eine Fehlentscheidung war. Solche Spiele sollten nicht über solche Entscheidungen entschieden werden. Aber das muss man abhaken, das bringt nichts", meinte Trainer Markus Kauczinski.

Kauczinski will in KSC-Offensive umstellen

Im Rückspiel setzt der KSC auf die Unterstützung seiner Fans - und auf einige Umstellungen in der Offensive. "Ich rechne mit 25.000 Karlsruhern, die uns nach vorne peitschen", sagte Kauczinski. Personell denkt er darüber nach, Stürmer Klemen Lavric (für Marco Terrazzino) und Mittelfeldmann Makhtar Thioune (für Hakan Calhanoglu) diesmal von Anfang an zu bringen. "Wir haben eine gute Bank", sagte der KSC-Coach. "Mit Thioune oder Lavric haben wir die Möglichkeit, etwas zu verändern und auch ein bisschen mehr Frische reinzubringen."

Drittligist hatte immer die Nase vorn

Die Regensburger schöpfen ihre Zuversicht aus der Statistik. Bislang hat sich in dieser Relegation immer der Drittligist durchgesetzt. Außerdem war der SSV Jahn in der regulären Punktrunde die auswärtsstärkste Mannschaft der 3. Liga. "Wir haben alle Chancen, es sind noch mindestens 90 Minuten, die wollen wir genießen", sagte Torjäger Tobias Schweinsteiger.

Weinzierl als Luhukay-Nachfolger im Gespräch

Dass der Bruder von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger nach dieser Saison zum FC Bayern München II wechseln wird, steht bereits fest. Dass auch sein Trainer Weinzierl zum letzten Mal auf der Regensburger Bank sitzen wird, gilt ebenfalls als ausgemacht. Sein Wechsel zum Bundesligisten FC Augsburg als Nachfolger von Trainer Jos Luhukay wird immer wahrscheinlicher.

"Es macht überhaupt keinen Sinn, dass man die ganze Zeit über mich spricht", sagte der 37-Jährige zwar. Aber selbst Regensburgs Sportlicher Leiter Franz Gerber glaubt nicht mehr an einen Verbleib seines Erfolgscoachs. "So wie die Zeichen stehen, muss man damit rechnen, dass er uns leider verlassen wird", sagte Gerber.

Quelle: dpa

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