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Kölner Personalsorgen - Podolski wieder am Ball

22.02.2012, 11:04 Uhr | sid, dpa

Der 1. FC Köln hat vor dem rheinischen Derby gegen Bayer Leverkusen am Samstag (ab 15.15 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker) große Personalsorgen. Mindestens sechs Spieler stehen Trainer Stale Solbakken derzeit nicht zur Verfügung. Dafür konnte Lukas Podolski nach einem Teilanriss des Haltebandes erstmals wieder mit dem Ball trainieren. "Wir müssen die Reaktion abwarten. Es ist möglich, dass er am Samstag spielt", sagte der FC-Coach, der sechs Juniorenspieler ins Training der Profis beförderte.

Mit welchem Personal die Kölner ins Derby starten, ist derzeit nicht absehbar. Pedro Geromel (Wadenprobleme), Kevin Pezzoni (Nasenbeinbruch) und Henrique Sereno (Adduktorenprobleme) trainierten ebenso wie die langzeitverletzten Ammar Jemal (Muskelfaserriss), Adil Chihi und Petit (beide Reha nach Kreuzbandriss) nicht mit dem Team. "Wir dürfen kein Risiko eingehen. Wenn wir einen Spieler zu früh einsetzen, kann es sein, dass er anschließend für drei bis vier Wochen ausfällt. Wir müssen nicht nur an ein Spiel, sondern auch an die Zukunft denken", sagte Solbakken.

Unterschreibt Rene Adler schon diese Woche beim HSV?

Schon seit längerem wird darüber spekuliert, dass Rene Adler zur kommenden Saison die neue Nummer eins im Tor des Hamburger SV werden könnte. Nun verleiht Sportchef Frank Arnesen den Gerüchten neue Nahrung. Gegenüber der "Bild-Zeitung" verkündete er vielsagend in Sachen Adler: „Gut möglich, dass es diese Woche noch Neuigkeiten gibt.“

Zur Zeit plagen dem HSV zwischen den Pfosten eine Personalsorgen. Stammkeeper Jaroslav Drobny fällt auf Grund einer Kniereizung aus. Ersatzmann Tom Mickel hat die Hand gebrochen. Mit einer Verpflichtung von Adler wäre die Personalie von Kevin Trapp beim HSV kein Thema mehr. Der Torwart des 1. FC Kaiserslautern besitzt zudem noch einen gültigen Vertrag bis 2013.

Udo Lattek warnt Otto Rehhagel

Als die Nachricht von der Rückkehr Otto Rehhagels auf die Trainerbank von Hertha BSC die Runde machte, kamen bei einer anderen Trainerlegende Erinnerungen an sein eigenes spätes Comeback hoch. Udo Lattek dachte gleich an sein Engagement bei Borussia Dortmund, als er 1990 den BVB gemeinsam mit Matthias Sammer retten sollte. "Damals hatte es einige Vorbehalte gegen mich gegeben", so der damals 65-Jährige zur "Sport Bild".

Zwar traue er Rehhagel die Rettung der Berliner durchaus zu. Doch Lattek warnt: "Es wird Probleme geben. Die jungen Burschen in der Mannschaft haben doch ganz andere Gedankengänge. Der Einstand wird nicht einfach für ihn." Als Tipp gibt er dem Europameister-Coach von 2004 mit auf den Weg: "Ich habe damals zu den Spielern gesagt: Hier in der Mannschaft darf keiner Theater machen. Der Einzige, der hier etwas zu sagen hat, das bin ich." Rehhagel habe nur eine Chance – ein Sieg gegen den FC Augsburg in der nächsten Bundesliga-Partie.

Bayern für BVB nicht erreichbar

Trotz sportlicher Erfolge und des spektakulären Transfers von Marco Reus sieht Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom deutschen Meister Borussia Dortmund Rekordchampion Bayern München noch immer klar als erste Kraft im deutschen Fußball. "Bayern ist uns wirtschaftlich um Lichtjahre voraus", sagte Watzke der "Sport Bild". Dass der BVB derzeit wieder an der Tabellenspitze stehe, sei nur "eine Momentaufnahme".

Der BVB-Boss schreibt dem Konkurrenten aus München einen "dramatischen Vorteil" zu, "dass sie in diesem Land sind, das unendlich reich ist. Und dass sie da keine Konkurrenz haben. Der Sponsorenkuchen, der in Bayern gebacken wird, ist doppelt so groß wie der in Nordrhein-Westfalen. Und wenn der dann auf den Tisch kommt, dann sitzt der Uli Hoeneß da und verspeist ihn. Wir könnten 50 bis 60 Millionen Euro mehr umsetzen, wenn wir der einzige Klub in NRW wären."

Hängepartie um Rauls Vertragsverlängerung

Längst ist nicht mehr sicher, ob Superstar Raul auf Schalke bleibt. Das vom Klub vorgelegte Vertragsangebot scheint wohl doch nicht zustande zu kommen, ein Abschied im Sommer ist durchaus vorstellbar. Denn in Gelsenkirchen möchte niemand, das Raul auf der Bank versauert wie ein Michael Ballack in Leverkusen. Dafür genießt der Spanier zu hohen Respekt bei Verantwortlichen und Fans. Doch innerhalb der Mannschaft regt sich Unmut. Raul wirkt im Training in letzter Zeit lustlos, ist nicht mit dem nötigen Engagement bei der Sache. Und auch in den Pflichtspielen hat er nachgelassen, ist längst nicht mehr so effektiv wie zu Beginn seines Engagements.

Zwar betont Manager Horst Heldt in der "Sport Bild": "Raul ist ein Weltstar, und wir sind sehr stolz, dass er bei uns spielt. Wir sind in Gesprächen mit seinem Berater." Doch das Schalker Angebot passt Berater Gines Carvajal und Raul nicht. Eine Kürzung von rund 40 Prozent (geschätzte vier statt bisher sieben Millionen Euro Jahresgage) sind wohl doch zu viel. Deshalb verhandelt Carvajal bereits in Dubai und Katar - auch ein Wechsel nach China könnte möglich sein. Eines ist jedenfalls klar: Sollte Raul der Bundesliga erhalten bleiben, dann nur als Schalker.

Frankfurt: Clark zieht es nach Norwegen

Der amerikanische Nationalspieler Ricardo Clark wechselt von Zweitliga-Spitzenreiter Eintracht Frankfurt auf Leihbasis bis zum 31. Juli zum norwegischen Erstligisten Stabaek IF. Dies gaben die Skandinavier bekannt. Clark war im Januar 2010 zur Eintracht gewechselt, wo er noch einen Vertrag bis 2013 besitzt. Für die Hessen kam der Mittelfeldspieler in gut zwei Jahren nur zu 14 Bundesliga-Spielen und einem Zweitliga-Einsatz.

Rangnick: Mit neuen Regeln zum alten Erfolg

Nach seinem Rücktritt wegen Burn Outs im vergangenen September ist Ralf Rangnick wieder da. Die  fünf Monate Pause, in denen er sein Leben komplett änderte, waren wichtig und notwendig. "Ich bin über meinen neuen Weg und mein neues Leben richtig glücklich", sagt Rangnick zu "Sport Bild". In seiner Auszeit stellte er alles auf den Kopf und erlegte sich neue Regeln auf. So stellte er seine Ernährung komplett um, liest viel, das Handy ist oft ausgeschaltet. Zudem joggt er mehrmals in der Woche und entspannt mit Qi Gong. "Das mache ich dreimal wöchentlich jeweils eine Stunde."

Die Entwicklung seines Ex-Klubs Schalke 04 hat er die ganze Zeit über verfolgt - und ist sehr zufrieden. "Horst Heldt hat mit der Verpflichtung von Huub Stevens eine gute Entscheidung getroffen. So konnte der eingeschlagene Weg weiterverfolgt werden." Während seiner Auszeit hat sich Rangnick auch Gedanken darüber gemacht, wie man das Klima  im Trainergeschäft verbessern könnte: "Ich halte es grundsätzlich für diskutabel, wenn ein Trainer nur einen Verein pro Saison trainieren darf. Das ist die einzige Möglichkeit, indirekt den vielen Wechseln per Richtlinie entgegen zu wirken." Doch so weit ist die DFL noch nicht.

Martin Fenin nimmt wieder Training auf

Beim FC Energie Cottbus ist Stürmer Martin Fenin wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Nach einer Hirnblutung hatte der Tscheche vier Monate ausgesetzt. In einem Berliner Unfallkrankenhaus wurde Fenin anschließend durchgecheckt. Nun hat Mannschaftsarzt Dr. Hartmut Thamke den Stürmer für "leistungssporttauglich" befunden.
"Für Martin war es ein extrem weiter Weg bis hier hin. Er hat ihn mit Hilfe des Vereins bewältigt, das allein ist schon eine tolle Leistung. In den vergangenen Monaten hat er die Grundlagen gelegt bei Kraft, Ausdauer und Koordination. Nun sollte er mit der gleichen Geduld und Zielstrebigkeit die nächsten Schritte gehen. Wir tun Martin Fenin gewiss keinen Gefallen, wenn wir sofort Wunderdinge von ihm erwarten", freut sich Trainer Rudi Bommer auf der Homepage des Zweitligisten über die Rückkehr des tschechischen Angreifers.

Klose fehlt Lazio in der Europa League

Lazio Rom muss im Rückspiel der Europa League bei Atletico Madrid auf seinen Stürmerstar Miroslav Klose verzichten. Der deutsche Nationalspieler leidet an Rückenproblemen. Klose war bereits am Sonntagabend bei der 1:5-Ligapleite der Römer in Palermo nach 45 Minuten vom Platz gegangen. Mit 15 Toren ist der 33-Jährige der mit Abstand erfolgreichste Torjäger des Hauptstadtclubs in dieser Saison.

Neben Klose werden bei Lazio in Madrid fünf weitere Stammspieler fehlen. Trainer Edy Reja muss deshalb auf eine mit Nachwuchsspielern gespickte B-Elf bauen. Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel gegen die Spanier rechnet sich Lazio in Madrid ohnehin keine Chance mehr auf das Erreichen des Achtelfinals aus. Die Römer wollen sich auf die Serie A konzentrieren. In der Liga rangieren sie nach 24 Spieltagen mit acht Punkten Rückstand auf Spitzenreiter AC Mailand auf Rang vier.

Der Kicker-Ticker vom Vortag Hildebrand spielt um neuen Vertrag.

Quelle: sid, dpa

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