04.09.2011, 14:10 Uhr
Philipp Lahms Ausflug in die Welt der Buch-Autoren hat auch seinen früheren Bayern- und Nationalmannschaftstrainer Jürgen Klinsmann erzürnt. Der Coach der US-Auswahl bezeichnete im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF Lahms Äußerungen als "absolut unqualifiziert und nicht angebracht, aber das haben ihm ja schon einige gesagt mittlerweile".
Lahm spricht in seinem Werk "Der feine Unterschied" dem Trainer Klinsmann taktische Fähigkeiten ab. "Es gibt überall Grenzen", antwortete Klinsmann darauf. "Ein Spieler sieht nur seine eigene kleine Welt, in dem Sinne, wie er sie haben möchte. Für einen Spieler gibt es nie den perfekten Trainer, man hat immer etwas auszusetzen", fügte der kritisierte Schwabe hinzu.
Lahm fehle noch der Reifeprozess, den Klinsmann hinter sich gebracht hat. "Erst, wenn man seine Spielerkarriere beendet hat, bekommt man den Blick für das große Ganze", sagte der 47-Jährige. Erst dann wisse auch Lahm, "was ein Trainer alles leisten muss."
Paul Breitner, Berater beim FC Bayern München, sieht in Lahms Ausführungen einen Verstoß gegen "einen ungeschriebenen Kodex in diesem Geschäft. Diese Dinge gehen einfach nicht."
Quelle: sid , dapd , FUSSBALL.DE
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