22.03.2009, 12:37 Uhr
Sami Allagui (Fürth/r.) gegen den 60er Markus Thorandt (Foto: dpa)Die SpVgg Fürth gewinnt das bayerische Derby gegen die Münchner Löwen denkbar knapp mit 1:0 (0:0) und bleibt einer der heißesten Anwärter auf den Bundesligaaufstieg. Die Gastgeber waren nach schwacher erster Hälfte das etwas energischere Team in den zweiten 45 Minuten und bringen den Löwen dank eines Traumtores des eingewechselten Sercan Sararer (77.) die erste Pleite unter dem neuen Chefcoach Uwe Wolf bei. "Wir haben schon Glück gehabt", gestand Fürths Trainer Benno Möhlmann nach dem Match und ermahnte seine Profis: "Wir müssen besser spielen in den nächsten Spielen."
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Löwen mit mehr Biss
Die Gäste erwischten vor der Rekordkulisse von 14.150 Fans im Playmobilstadion den besseren Beginn. So hatte Fabian Johnson bereits nach drei Minuten die Großchance zur Gästeführung. Doch der Münchner U21-Nationalspieler vergab nach guter Vorarbeit von Lars Bender. Die Gäste zeigten in der Folge die bessere Spielanlage und hatten weiterhin die besseren Chancen. So scheiterten Antonio Rukavina (24.) und auch Benny Lauth (30.) am guten Fürther Keeper Stephan Loboué. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kam Fürth besser ins Spiel und hatte durch Leonhard Haas (40.) und Sami Allagui (45.) erste Einschusschancen aus der Distanz. So ging es etwas glücklich für die Gastgeber torlos in die Pause.
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24. SpieltagOsnabrück überrennt Fürth
Sararer mit dem Traumtor
Fürths Coach Benno Möhlmann schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben, seine "Kleeblätter" gingen mit deutlich mehr Schwung in den zweiten Durchgang. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hätte bereits Allagui für die Fürther Führung sorgen können, doch Löwen-Keeper Michael Hofmann verkürzte geschickt den Winkel und verhinderte den Rückstand seiner Elf (46.). Wenige Minuten später vergab Stephan Schröck den nächsten Hochkaräter für die Gastgeber (54.). Die Gäste konnten in dieser Phase nicht mehr an ihre gute Vorstellung der ersten Hälfte anknüpfen, hatten aber dennoch durch Lauth die Chance zur Führung. Der Ex-Nationalspieler vergab nach einem Black Out von Marino Biliskov eine "Hundertprozentige" (69.). Das auslassen solcher Chancen sollte sich für die Löwen rächen. Der eingewechselte Sararer traf rund eine Viertelstunde vor dem Abpfiff mit einem sehenswerten 22-Meterschuss zum Fürther 1:0 (77.). Löwen-Coach Uwe Wolf regte sich derartig über den Gegentreffer auf, dass Schiedsrichter Babak Rafati den Trainer kurzerhand auf die Tribüne verbannte. In der hektischen Schlussphase warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne, ein Treffer wollte den Münchner aber nicht mehr gelingen.
Der 25. Spieltag: | ||||
FSV Frankfurt | - | SV Wehen Wiesbaden | 2:1 | |
Rot-Weiß Oberhausen | - | VfL Osnabrück | 0:0 | |
TuS Koblenz | - | Hansa Rostock | 1:1 | |
Rot-Weiss Ahlen | - | 1. FC Kaiserslautern | 0:1 | |
FC Ingolstadt | - | MSV Duisburg | 0:0 | |
FSV Mainz 05 | - | Alemannia Aachen | 1:4 | |
Greuther Fürth | - | 1860 München | 1:0 | |
FC St. Pauli | - | FC Augsburg | 1:1 | |
SC Freiburg | - | 1. FC Nürnberg | 0:1 |
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