28.02.2009, 21:17 Uhr
Die Entscheidung: Koblenz-Stürmer Fatmir Vata (r.) macht das 2:0 für die Gäste. FCA-Keeper Neuhaus ist ohne Chance. (Foto: dpa)Der FC Augsburg war vor der Partie gegen Koblenz seit vier Spielen ohne Sieg, zuletzt gab es ein 0:1 in Freiburg. Einziger Hoffnungsschimmer: Im heimischen Rosenaustadion war man seit acht Spielen ungeschlagen. Doch auch das Spiel gegen die TuS begann wenig vielversprechend - im Gegenteil, schon nach einer Minute lag der Ball im Netz des Gastgebers. Ein klassischer Fehlstart. Und es wurde nicht besser. Am Ende verlor der FCA 0:2 (0:2).
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0:1 nach einer Minute
Gleich im ersten Angriff der Gäste flankte Mittelfeldspieler Zoltan Stiebler in der Strafraum der Augsburger. Verteidiger Andrew Sinkala wollte klären, grätschte den Ball aber durch die Beine des eigenen Keepers Sven Neuhaus ins Tor - das 1:0 für die Gäste. Ein kurioses Eigentor. Ähnlich ging es in der 6.Minute weiter: Koblenz-Torwart Yelldell lief aus dem Tor und wollte vor FCA-Stürmer Torghelle klären. Sein Ball landete aber bei Augsburgs Werner, der sofort abzog - Yelldell kann sich bei Teamkollege Matej Mavric bedanken, der mit dem Kopf in letzter Sekunde klärte.
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Offenes Spiel nach dem frühen Rückstand
Das Team von Trainer Holger Fach war aber nicht geschockt durch den schnellen Gegentreffer. Koblenz dagegen wartete auf Konter. TuS-Coach Uwe Rapolder hatte seine Mannschaft gut eingestellt, die Koblenzer standen sicher in der Abwehr, während Augsburg keinen Weg fand, die Gäste zu knacken. Ab der 20.Minute hörte man die ersten Pfiffe im Rosenaustadion - von den Augsburg-Fans. Verteidiger Sinkala hatte sogar Glück, dass er nach einem Handspiel in der 26.Minute nicht vom Platz flog - der sambische Nationalspieler verhinderte damit eine Großchance der Koblenzer. Höchststrafe für Sinkala: Die Auswechslung durch Trainer Fach in der 34.Minute. Sinkalas Arbeitsnachweis: ein Eigentor, eine Gelbe Karte. Eine Minute davor gab es den nächsten Tiefschlag für den FCA: TuS-Stürmer Vata stand plötzlich allein vor Keeper Neuhaus und zog ab - das 0:2 aus Augsburger Sicht. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeit.
Zweite Hälfte: Augsburg ohne Glück und ohne Plan
Die Gastgeber hatten fast sofort nach Wiederanpfiff die erste Chance: Thurk mit einem schönen Alleingang: Der Stürmer lupfte den Ball zuerst über seinen Gegenspieler und dann auch noch über Koblenz-Keeper Yelldell - aber der Ball landete in der 52.Minute nur auf dem Tornetz. Über weite Strecken der zweiten Halbzeit fanden die Augsburger aber einfach kein Mittel gegen die disziplinierten Gäste und hatten Glück, sich nicht noch das 0:3 einzufangen: Stieber bekam den Ball am FCA-Strafraum und versuchte es mit einem Schlenzer.
Der 22. Spieltag: | ||||
1. FC Nürnberg | - | Mainz 05 | 0:0 | |
Wehen Wiesbaden | - | SC Freiburg | 0:1 | |
Hansa Rostock | - | Rot-Weiß Ahlen | 0:0 | |
1. FC Kaiserslautern | - | Greuther Fürth | 1:2 | |
1860 München | - | FC St. Pauli | 5:1 | |
FC Augsburg | - | TuS Koblenz | 0:2 | |
Rot-Weiß Oberhausen | - | FSV Frankfurt | 2:0 | |
VfL Osnabrück | - | FC Ingolstadt 04 | 1:0 | |
Alemannia Aachen | - | MSV Duisburg | 1:2 |
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