24.08.2009, 19:34 Uhr
Anton Fink (Karlsruhe, li.) jubelt mit dem Torschützen Christian Timm über dessen Treffer (Foto: dpa)Der Trainerwechsel beim Karlsruher SC hat gewirkt. Unter Interimscoach Markus Kauczinski gelang dem Bundesliga-Absteiger mit einem 3:1 (1:1)-Sieg beim TSV 1860 München im ersten Spiel nach der Trennung von Edmund Becker der erhoffte Befreiungsschlag . Vor 30.800 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena erzielten am Montagabend Christian Timm (19. Minute), Gaetan Krebs (59.) und Sebastian Langkamp (72.) die Tore für den KSC. Die "Löwen" waren zunächst durch Kenny Cooper (18.) in Führung gegangen. Kapitän Benjamin Lauth vergab beim Stand von 1:1 zudem für 1860 einen Foulelfmeter (40.). "'Das ist ein sensationelles Gefühl. Die Mannschaft hat super gearbeitet und sich den Sieg verdient. Sie hat dagegen gehalten und war gewillt", sagte Kauczinski.
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1860 ging in Führung
KSC-Coach Kauczinski setzte Ex-Nationalspieler Marco Engelhardt zunächst auf die Bank und stellte im Mittelfeld auf eine Raute um. Über das flinke Angriffsduo mit Torschütze Timm und dem Ex-"Löwen" Anton Fink kamen die Badener immer wieder gefährlich nach vorne. In Führung ging aber 1860. Nach einer Balleroberung von Aleksandar Ignjovski im Mittelfeld landete beim Gegenstoß der Ball bei Cooper. Der US-Amerikaner traf aus 18 Metern flach ins linke Toreck.
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Ausgleich im direkten Gegenzug
Die "Löwen" jubelten noch, da hatten die Gäste zurückgeschlagen. Timm überwand nach Vorlage von Fink 1860-Keeper Garbor Kiraly, der in der 34. Minute das mögliche 1:2 gegen den schnellen KSC-Angreifer vereitelte. Die erneute 1860-Führung vergab Lauth, der nach Foul von Dino Drpic an ihm den Elfmeter an die Unterkante der Latte schoss.
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Lauth war der Pechvogel des Spiels
Pechvogel Lauth vergab per Kopf auch die erste gute Chance nach der Pause (48.). Besser machte es auf der Gegenseite Krebs, der nach einem langen Pass alleine vor Kiraly die Nerven behielt. Glück hatte der KSC anschließend, dass Timo Staffeldt nicht von Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah - Coach Kauczinski wechselte den «Gefährdeten» prompt aus. Für die Entscheidung sorgte Abwehrspieler Langkamp, der nach einem Freistoß von Lars Stindl freistehend am Fünfmeterraum das dritte KSC- Tor erzielen konnte.
Der 3. Spieltag | ||||
FSV Frankfurt | - | SC Paderborn | 0:0 | |
1. FC Union Berlin | - | FC Hansa Rostock | 1:0 | |
Fortuna Düsseldorf | - | TuS Koblenz | 1:0 | |
Arminia Bielefeld | - | FC Augsburg | 1:2 | |
FC St. Pauli | - | MSV Duisburg | 2:2 | |
Energie Cottbus | - | SpVgg Greuther Fürth | 1:3 | |
1. FC Kaiserslautern | - | Alemannia Aachen | 1:1 | |
Rot-Weiß Oberhausen | - | Rot Weiss Ahlen | 2:0 | |
1860 München | - | Karlsruher SC | 1:3 |
FUSSBALL.DE/dpa
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