15.03.2010, 17:42 Uhr
Thomas Hitzlsperger am Boden: Ihm will nichts mehr gelingen. (Foto: imago)Demütigung für Thomas Hitzlsperger. Bei Lazios 0:2-Heimniederlage gegen Bari wurde der deutsche Nationalspieler für den angeschlagenen Matuzalem in der 37. Minute zwar eingewechselt, musste in der 69. Minute jedoch wieder vom Platz.
Roms Trainer Edy Reja wollte nach dem zweiten Gegentreffer die Offensive stärken und brachte Stürmer Mauri für den Ex-Stuttgarter. Almiron hatte die Gäste aus Bari nach 51 Minuten in Führung geschossen, Alvarez machte in der 64. Minute den Sack zu. Lazio liegt auf Rang 17 und hat nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, die ab Platz 18 beginnen.
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Der Wechsel Anfang Februar zum italienischen Hauptstadtklub erweist sich immer mehr als Fiasko für den defensiven Mittelfeldspieler. Zu Beginn der Saison war Hitzlsperger noch Kapitän und unumstrittener Stammspieler beim VfB Stuttgart, nun muss er um sein WM-Ticket bangen. Dennoch gab sich der Linksfuß zuletzt kämpferisch: "Es ist sicherlich vieles anders gelaufen, als ich es mir gewünscht habe." Seine Qualitäten seien Nationaltrainer Joachim Löw bekannt, sagte Hitzlsperger dem "kicker": "Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass sich der Bundestrainer auf mich stets verlassen konnte, unabhängig davon, wie es im Verein gelaufen ist."
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Der Grund seines Wechsels war die Ansage von DFB-Coach Löw, dass er nur als Stammspieler Chancen auf eine Nominierung für den deutschen WM-Kader hat. Bei Lazio wollte der 27-Jährige in der Rückrunde der Serie A regelmäßig zum Einsatz kommen und so auf den WM-Zug aufspringen. Doch in Rom ging von Anfang an alles schief: Nach seinem missglückten Debüt wurde der 51-fache Nationalspieler in der italienischen Presse mit Spott übergossen und kommt seitdem meist gar nicht mehr zum Einsatz. Die Hoffnung auf die WM will Hitzlsperger allerdings nicht begraben: "Ich darf mich nicht zurücklehnen und werde mich nicht beirren lassen von Rückschlägen, selbst wenn sie in der Häufigkeit vorkommen wie zuletzt. Ich darf nicht einknicken. Wenn es mir gelingt, mich unter diesen Bedingungen durchzusetzen, bin ich wieder einen großen Schritt nach vorn gekommen."
Quelle: FUSSBALL.DE
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