28.10.2011, 17:22 Uhr | Quelle: DFB-Medien
LFF-Präsident Liutauras Varanvicius (5. v. l.) mit Jens Leibküchler (4. v. l.) von DFB-Medien und Verbandsmitarbeitern bei der DFBnet-Schulung in Vilnius/Litauen (Quelle: DFB-Medien)
Nach intensiver Planungs- und Entwicklungsphase ist es nun offiziell: DFBnet, das zentrale Organisationssystem des deutschen Fußballs, wird ab sofort auch die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Litauischen Fußball-Verbands (LFF) elektronisch bei ihrer Tätigkeit unterstützen. Mit den Modulen DFBnet Spielbetrieb und DFBnet Meldebogen sind seit Montag, den 24. Oktober 2011 bereits die ersten Anwendungen in litauischer und englischer Sprache einsatzbereit. Im Rahmen einer zweitätigen Schulung in der Hauptstadt Vilnius wurden die LFF-Mitarbeiter vorab von einem Experten der DFB-Medien auf die Arbeit mit DFBnet vorbereitet. Selbst Verbandspräsident Liutauras Varanavicius ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung persönlich zu besuchen.
Zunächst kommt die Software der DFB-Tochter bei der Mannschaftsmeldung, Spielstättenverwaltung und Spielplanung für die beiden höchstklassigen litauischen Futsal-Ligen zum Zuge. Die Online-Registrierung von Spielern sowie der Einsatz des DFBnet Spielberichts im Pofifußball sind für das erste Quartal 2012 geplant.
Litauische Version der DFBnet Spielplanung (Quelle: DFB-Medien)
Ziel ist es, künftig weitere Prozesse, unter anderem im Passwesen, mit den praxiserprobten Lösungen zu optimieren und die Anwenderkreise sukzessive zu erweitern. Nach deutschem Vorbild, sollen mittelfristig auch die regionalen Suborganisationen des LFF und Amateurfußballvereine an den vereinfachten DFBnet-Verfahren partizipieren.
Auch die hiesigen Vereine und Verbände profitieren von der internationalen Kooperation. Ergänzende Softwarefunktionen, die im Auftrag des LFF entwickelt werden, stehen zukünftig auch den DFBnet-Anwendern in Deutschland zur Verfügung.
Quelle: Quelle: DFB-Medien
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