23.03.2011, 16:14 Uhr | dpa
Geschäftsführer Robert Schäfer und Präsident Dieter Schneider sind auf der Suche nach einem Geldgeber wohl fündig geworden. (Foto: imago)
Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) soll ein 12-Millionen-Euro-Hilfspaket den angeschlagenen Klub 1860 München vor der Insolvenz bewahren. Daran beteiligt seien ein Investor aus dem Ausland, eine namhafte private Geschäftsbank aus Deutschland, dazu die Landesbank, die Stadtsparkasse und der FC Bayern. Hinzu sollen mehrere Finanzinstitute unter Koordination einer renommierten Privatbank kommen. In Finanzkreisen ist von "positiven Signalen" die Rede.
"Das geht in groben Zügen in die richtige Richtung", bestätigte 1860-Vizepräsident Franz Maget (SPD) das von der "SZ" beschriebene Rettungsmodell. "Aber es ist noch nichts in trockenen Tüchern."
In Finanzkreisen ist von "positiven Signalen" die Rede. Dass eine Privatbank die Moderation übernimmt, ist nach Angaben aus Kreisen von Bayerns Staatsregierung die Voraussetzung für ein Mitwirken der Landesbank. Andernfalls könne die Europäische Union Kredite der Landesbank als unzulässige staatliche Beihilfe für den klammen Verein verbieten.
"Ich will nicht zu optimistisch sein, aber inzwischen schaut unsere Lage schon wieder etwas besser aus", sagte 1860-Präsident Dieter Schneider. Bis kommenden Montag zur Aufsichtsratstagung soll Vollzug gemeldet werden. Die Sechziger müssen bis Mitte kommender Woche acht Millionen Euro auftreiben, um die drohende Insolvenz abzuwenden.
Quelle: dpa
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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