18.06.2009, 14:04 Uhr
Verärgert: Lothar Matthäus kritisiert die Arminia (Foto: imago)Lothar Matthäus schlägt verbal zurück. Der Rekordnationalspieler hat extrem ungehalten auf Aussagen des designierten Präsidenten von Zweitligist Arminia Bielefeld, Klaus Daudel, reagiert. "Ich habe es nicht nötig, meinen Namen von Leuten in den Schmutz ziehen zu lassen, die in ihrem Leben im Fußball noch nichts erreicht haben und jetzt unintelligente Aussagen machen", schimpfte Matthäus in der Bild-Zeitung. "Wenn ich sehe, wie diese Leute in Bielefeld arbeiten, wundert es mich nicht, dass Arminia wieder in die 2. Liga muss."
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Die harten Worte des Trainerkandidaten in spe beziehen sich auf Äußerungen Daudels, dem bislang einzigen Kandidaten für die Nachfolge des scheidenden Arminia-Vorsitzenden Hans-Hermann Schwick. "Wer das Geschäft kennt, weiß, dass in solch einer Situation auch viele ungebetene Gäste und Kommentare auf einen Verein einprasseln", hatte Daudel das kolportierte Interesse an einer Verpflichtung von Matthäus als Trainer kommentiert. "Herr Matthäus wird meiner Meinung nach auf absehbare Zeit in der Bundesliga keine Rolle spielen. Auch bei uns nicht", sagte der 63-jährige Unternehmensberater laut Bild.
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Angebot aus Ungarn
Obwohl seine Verpflichtung - erst recht nach dem Wortgefecht - ausgeschlossen ist, bietet Matthäus weiter seine Dienste in Bielefeld an. "Wenn professionellere Strukturen geschaffen werden sollen, können sie mich anrufen", sagte Matthäus, dem ein unterschriftsreifes Angebot des ungarischen Erstligisten Fehervar vorliegen soll.
dpa/FUSSBALL.DE
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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