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Nach Abstieg: Droht der Alemannia die Insolvenz?

30.06.2013, 17:23 Uhr | FUSSBALL.DE

Aachens Timo Brauer geht enttäuscht vom Feld. (Quelle: imago\osnapix)

Aachens Timo Brauer geht enttäuscht vom Feld. (Quelle: osnapix/imago)

Dem ehemaligen Drittligisten Alemannia Aachen droht nach dem bitteren Abstieg in die Regionalliga bereits der nächste Nackenschlag. In der nächsten Woche entscheidet sich, ob das Schicksal des Traditionsvereins laut eines Berichts der "Aachener Nachrichten" in die Insolvenz des Muttervereins führt.

Am kommenden Dienstag wird die Urteilsverkündung im Kölmel-Prozess erwartet. Ex-Präsident Horst Heinrichs und seine Mitstreiter Hans-Dieter Schaffrath, Ralf Bündgen und Klaus Offergeld rechnen laut einer Pressemitteilung demnach mit einer Verurteilung zur Zahlung von mehr als einer Million Euro an den Rechtehändler Michael Kölmel. Das würde die Insolvenz und somit den Untergang des Muttervereins bedeuten.

Auflösung und gleichzeitige Neugründung des Vereins?

Auch die Gründe für die noch immer nicht einberufene Jahreshauptversammlung des Vereins glauben Heinrichs und Co. bereits zu kennen. Das Quartett befürchtet die Auflösung des Traditionsklubs, stattdessen wolle das Präsidium einen gänzlich neuen Verein gründen. Man spiele auf Zeit und wolle Fans, Mitglieder und Öffentlichkeit über die "wahren Absichten" täuschen.

Vizepräsident Kutsch: "Reine Spekulation"

Vizepräsident Helmut Kutsch zeigte sich gestern verärgert über die Pressemitteilung seiner Opponenten. Weder rechne er schon am Dienstag mit einer Urteilsverkündung, noch gebe es bereits Auflösungspläne für den Verein, betonte er. Zudem stehe man noch mit Kölmel in Verhandlungen. Der Ausgang sei ungewiss. "Ich weiß nicht, was passiert und äußere mich auch nicht dazu", sagt Kutsch. "Alles andere ist viel zu brisant und reine Spekulation."

Ultimatum gesetzt

Damit jedoch will sich die Gruppe um Heinrichs und Schaffrath nicht zufrieden geben. Sie liegen mit dem Präsidium ohnehin über Kreuz, da die Jahreshauptversammlung nicht wie vorgeschrieben im ersten Halbjahr terminiert wurde. Von einem klaren Satzungsbruch spricht Schaffrath, inzwischen sind auch Anwälte mit der Sache befasst.

"Wieso werden keine Fragen beantwortet? Hat da jemand etwas zu verbergen?", will die Gruppe "besorgter Alemannen" wissen, die nun ein weiteres Ultimatum bis Montag gesetzt hat, um mehr über die aktuelle Lage zu erfahren. "In einer solchen Situation den Mitgliedern und Fans nicht sofort reinen Wein einzuschenken, ist nicht mehr akzeptabel", schreiben sie.

Quelle: FUSSBALL.DE

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