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Nach Entscheidungsschießen zum Titel

23.01.2012, 16:36 Uhr | tfv-erfurt.de

Dank der fairen Spielweise kaum gefragt: Die Schiedsrichter des Turniers (Foto: tfv)

Dank der fairen Spielweise kaum gefragt: Die Schiedsrichter des Turniers (Foto: tfv)

Der ESV Lok Erfurt gewann am 22. Januar in der Mehrzweckhalle in Schmalkalden den Titel bei der Futsal-Endrunde der Thüringer Hallenlandesmeisterschaften 2012. Die Landeshauptstädter besiegten im Finale den SV Schott Jena nach torlosen 12 Minuten im notwendigen Strafstoßschießen von der Sechs-Meter-Marke mit 3:2 Toren. Den dritten Rang sicherte sich das Futsalteam Gotha mit einem knappen 1:0 Erfolg über Equipe Jena.

Für die Erfurter war das Entscheidungsschießen im Endspiel in diesem Turnier bereits das dritte dieser Art. Zuvor setzte sich der ESV beim Spiel um den zweiten Turnierplatz in der Vorrundengruppe gegen Schmalkalden mit 8:7 vom 6-Meter-Punkt durch.

Nachsitzen im Halbfinale

Beide hatten hier die gleiche Punkte- und Trefferzahl. Und auch im Halbfinale gab es das Nachsitzen. Hier besiegte Lok Erfurt Equipe Jena mit 3:2 Treffern. Gleich drei erfolgreiche Strafstoßschießen in einem Turnier in Folge – da spielt wohl auch das Glück ein bisschen mit. Erwähnenswert dabei, dass Lok Erfurt seine drei Schützen nicht wechselte und die Herren Holland-Moritz, Kliem und Döring insgesamt 17 Mal anlaufen mussten. Auch das zweite Halbfinale wäre fast in die Verlängerung gegangen. Genau zwei Sekunden vor der Schlusssirene traf aber der Jenaer Schmelzer zum 1:0 und schoss so sein Team ins Finale.

Starke Torhüter-Leistungen

Noch drei Dinge sind erwähnenswert: Insgesamt fielen für ein Futsal-Turnier wenige Treffer. Dies lag aber auch an den sehr guten Leistungen der teilnehmenden Torhüter. Zweitens traten alle Teams überaus fair auf. In den 16 Turnierspielen gab es nicht einen einzigen Strafstoß von der 10-Meter-Linie. Dieser wäre fällig gewesen, wenn in einem Spiel mindestens vier Mannschaftsfouls aufgelaufen wären. Und schließlich zeigten die vier eingesetzten Futsal-Schiedsrichter Swen Eichler, Sebastian Postel (beide Erfurt), Chris Rauschenberg (Wenigenlupnitz) und Matthias Böttger (Eisenach) ausgezeichnete fehlerfreie Leistungen.

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