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Kurioser Wechsel|21.04.2017|16:12

52 Buden: Oberligist holt Kreisliga-Knipser

Bayernligist TSV Großbardorf (in Grün, im Bild Simon Snaschel), hier im Testspiel gegen die Würzburger Kickers, verstärkt sich mit einem Torjäger aus der Kreisliga. [Foto: imago]

Der 1,96 Meter große Kreisliga-Knipser Benedikt „Benny“ Floth schießt in zwei Spielzeiten 52 Tore und wechselt nun zum TSV Großbardorf in die Bayernliga. Ex-Bundesligaprofi und Nationalspieler Slobodan Komljenovic bleibt bei Alemannia Haibach. Ex-Profi Frank Zilles ist auch nach seinem Abschied von TuRU Düsseldorf hungrig. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus Deutschlands Oberligen.

Kreisliga-Knipser im Anmarsch: Der TSV Großbardorf, der in der Bayernliga Nord noch um den Aufstieg in die Regionalliga kämpft, hat mit Torjäger Benedikt „Benny“ Floth den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit vorgestellt. Derzeit spielt der 25-jährige Stürmer mit dem Gardemaß von 1,96 Meten noch für den Kreisligisten SV Burgwallbach/Leutershausen. In der zurückliegenden Saison 2015/2016 erzielte er bereits 31 Treffer und in dieser Saison ist er in der Kreisliga Rhön mit 21 Saisontoren auch schon wieder führend. „Einen wuchtigen, kopfballstarken und - trotz seiner Größe - auch fußballerisch guten Stürmer wie ihn haben wir bisher nicht im Kader. Außerdem passt Benny auch menschlich perfekt zu uns, stammt hier aus der Region, hat einen Beruf, der ihm durchgehende Trainingszeiten ermöglicht, und vor allem bringt er den nötigen Ehrgeiz mit“, so der Sportliche Leiter Andreas Lampert.



Neuer Trainer aus der 4. Liga: Das Debüt von Jörg Goslar als neuer Trainer des BV Cloppenburg in der Oberliga Niedersachsen ist nur teilweise geglückt. Zum Einstand des Nachfolgers von Steffen Bury gab es gegen FT Braunschweig „nur“ ein 1:1. Ursprünglich sollten bei der Begenung am Ostermontag Co-Trainer Stefan Tilling oder der Sportliche Leiter Sebastian Schütte als Interimslösung auf der Bank sitzen. Dann folgte jedoch die „Blitzverpflichtung“ des 53-jährigen Fußballlehrers Goslar, der bis Mitte März für den Nordost-Regionalligisten Berliner AK gearbeitet hatte. Der BVC rangiert mit 24 Zählern weiter auf Rang 14, der am Saisonende den Abstieg bedeuten könnte. Goslar war bereits zwischen 2006 und 2008 Trainer des BVC und soll jetzt den Absturz in die Landesliga verhindern. Es wäre der zweite Abstieg in Folge.

Großkopf kickt mit Arzt in einem Team: Der Tabellensechste Wedeler TSV , der in der Oberliga Hamburg am Sonntag (ab 11.30 Uhr) beim SC Condor antritt, muss die Saison ohne Offensivspieler Hendrik Ebbecke zu Ende spielen. Der 25-Jährige hatte sich Anfang April in der Partie beim WTSV Concordia (2:3) den Fuß angebrochen. „Sein Arzt hatte zunächst eine Prellung diagnostiziert. Als das Ganze aber nicht besser wurde, habe ich Hendrik zu meinem Arzt Dr. Ulf Bartels geschickt und der hat festgestellt, dass der Fuß angebrochen ist“, sagt Großkopf gegenüber FUSSBALL.DE . Großkopf spielt zusammen mit Bartels für das Seniorenteam seines Heimatklubs HEBC Hamburg (Hamburg-Eimsbüttler Ballspiel-Club). Auch Ex-Nationalspieler Thomas Wolter, der beim Bundesligisten SV Werder Bremen seit 33 Jahren in allen erdenklichen Funktionen tätig ist, und FC St. Pauli-Legende André Trulsen haben beim HEBC Hamburg das Fußballspielen gelernt. Auch als sich TSV-Mittelstürmer Marcus Richter verletzt hatte, ließ Großkopf seine Verbindungen spielen, schickte den 27-Jährigen zu seinem „Doc“ und Teamkollegen. Der diagnostizierte ein angebrochenes Handgelenk. Seitdem spielt Richter mit einer Manschette.

Ex-Profi Zilles ist „noch gierig“: Nach acht erfolgreichen Jahren trennen sich die Wege von Trainer Frank Zilles und TuRU Düsseldorf , des Tabellenzehnten in der Oberliga Niederrhein . „Ich will die verbleibenden sechs Wochen noch genießen, so viele Punkte wie möglich holen und auf gar keinen Fall noch unten reinrutschen“, sagt der 53-Jährige gegenüber FUSSBALL.DE. Der frühere Zweitliga-Profi des Wuppertaler SV war in der Spielzeit 2009/2010 als Trainer von Union Solingen zu den Oberbilkern gewechselt, wurde zweimal Vizemeister und erreichte immer einen einstelligen Tabelleplatz. „Es hat einfach nicht mehr gepasst“, will Zilles nicht auf die genauen Gründe der überraschenden Trennung eingehen. Nun muss der neue Sportliche Leiter Bernd Meinhardt, der seit Anfang April im Amt ist, einen passenden Nachfolger suchen. „Ich werde nicht die Füße hochlegen, fühle mich noch jung, dynamisch und gierig genug“, so Zilles.

Torjäger im Vorstand: Das Personalkarussell beim SV Lippstadt 08 , Tabellenvierter in der Oberliga Westfalen , dreht sich aktuell sehr schnell. Gleich sieben Entscheidungen für die kommende Saison hat der Sportliche Leiter Dirk Brökelmann auf einen Streich erledigt. So verlängerte Torjäger Björn Traufetter seinen Vertrag um zwei weitere Jahre. „Björn ist ein Spieler, der sich zu 100 Prozent mit dem Verein identifiziert. Nicht umsonst ist er auch schon im Vorstand aktiv und strebt im Moment seine Trainerlizenz an. In den kommenden zwei Jahren möchte sich Björn zunächst noch auf die Spielerkarriere konzentrieren, wobei es aber auch nicht ausgeschlossen ist, dass er ab Sommer 2018 parallel schon in unserem Juniorenbereich Trainererfahrung sammelt“, sagt Brökelmann. Ab Juli neu im SVL-Team sind Innenverteidiger Lukas Wulf, der aus der eigenen Jugend kommt, sowie Torhüter Frederic Westergerling (zuletzt beim Ligakonkurrenten SC Roland Beckum ) und Angreifer Tobias Puhl, der als „Wunschspieler“ vom West-Regionalligisten SC Wiedenbrück kommt. Ardian Jevric, Stefan Parensen und Torhüter Arne Kampe werden den Verein dagegen nach dem Saisonende verlassen.



Sportlicher Leiter ist auch Frauen-Trainer: Ex-Bundesligaprofi Slobodan Komljenovic, der während seiner aktiven Laufbahn auf 210 Erst- und 77 Zweitligaeinsätze (Eintracht Frankfurt, TSV 1860 München, 1. FC Kaiserslautern) zurückblicken kann, wird auch in der kommenden Saison für den SV Alemannia Haibach in der Bayernliga Nord an der Seitenlinie stehen. Aktuell belegt seine Mannschaft zwar vorletzten Tabellenplatz, könnte sich aber über die Relegationsspiele retten. Primäres Ziel für den früheren serbischen Nationalspieler Komljenovic ist der Klassenverbleib, um dann für die neue Saison zu planen. Zusammen mit dem neuen Sportlichen Leiter Heiko Jung soll der 46-jährige Schwiegersohn von Ex-Bundesligatrainer Dragoslav Stepanovic eine Mannschaft aufbauen, die in der kommenden Spielzeit nichts mit dem Abstieg zu tun haben soll. Jung bringt viel fußballerische Erfahrung und Motivation mit. Er war zuständig für die Jugendarbeit beim FC Bayern Alzenau . Aktuell trainiert er die Frauenmannschaft von Kickers Aschaffenburg.

Ravensburg plant „Blau-weißes Herz“: Der FV Ravensburg , Tabellenachter in der Oberliga Baden-Württemberg , feiert 2018 seinen 125. Geburtstag. Neben den geplanten Feierlichkeiten soll dann auch der Tribünenausbau (mit Anbau des neuen Vereinsheims) fertiggestellt sein. Das gab FVR-Präsident Roland Reischmann bekannt. Den FV-Verantwortlichen schwebt ein Sportzentrum vor, in dem ein Gastronomiebereich ganzjährig betrieben wird und das außerdem einen VIP-Raum, ein Trainerbüro, das Geschäftszimmer, einen Analyseraum und einen Raum für die Jugend enthält. „Ich würde dem Projekt gerne den Namen Blau-Weißes Herz geben“, wurde Reischmann in der „Schwäbischen Zeitung“ zitiert. „Blau-Weiß sind schließlich die Farben des FVR und das Herz ist das zentrale Organ.“ Finanziert werden soll das Projekt über Sponsoren, ein Crowdfunding sowie über mögliche Zuschüsse des Landes oder des Württembergischen Landessportbundes.



Drei Heimspiele in acht Tagen: Nachdem am Ostermontag das Spitzenspiel in der Oberliga Westfalen zwischen Spitzenreiter TuS Erndtebrück und dem Tabellenzweiten Hammer SpVg wegen heftiger Schneefälle im Siegerland witterungsbedingt abgesagt werden musste, ist nun ein Nachholtermin festgesetzt worden. Die Partie soll am Mittwoch, 17. Mai (ab 19.30 Uhr), über die Bühne gehen. Damit haben vor allem die Hammer mit insgesamt drei Nachholspielen ein strammes Restprogramm im Kampf um den Aufstieg vor der Brust. Bis zum Saisonende am 28. Mai stehen neun Partien in nur fünf Wochen an. Den Auftakt bildet eine englische Woche mit gleich drei Heimspielen (gegen den SC Roland Beckum, Arminia Bielefeld II und den ASC Dortmund 09) innerhalb von nur acht Tagen.

Knapp gescheitert: Der Heider SV aus der Schleswig-Holstein-Liga hat das Finale im Landespokal verpasst. Gegen den SV Eichede , Schlusslicht in der Regionalliga Nord , unterlag der HSV 1:4 nach Verlängerung. Auf die frühe Führung der Gäste durch Ridel Monteiro (7.) fand Heides Verteidiger Fynn Buggenthien die späte Antwort. Mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 87. Minute zwang er den Favoriten in die Verlängerung. Erst dann machte Eichede durch Mats Facklam (99.), Vincent Janelt (112.) und erneut Monteiro (120.) doch noch den Einzug in das Endspiel perfekt. Der Finalgegner wird im zweiten Halbfinale zwischen dem West-Regionalligisten VfB Lübeck und Drittligist Holstein Kiel (Dienstag, 25. April, 18 Uhr) ermittelt.

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