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Kurioses Turnier|03.02.2018|11:00

6 Tore & Spieler des Turniers - aber Letzter!

Verrückter Turniertag für Atilla Saban: Er trifft sechs Mal und wird zum besten Spieler der Veranstaltung gewählt - wird mit seiner Mannschaft aber Letzter.

[Foto: Imago/Symbolbild]

Ein Landshuter Stürmer schießt sechs Turniertore, seine Mannschaft wird aber trotzdem Letzter. Der Frielingsdorfer Trainer zeigt sich nach einem ereignisreichen Freundschaftsspiel unbeeindruckt. Außerdem: Kuriose Reisegeschichten von Moischaid über Mallorca bis nach Marokkko – Nicht-Alltägliches aus dem Amateurfußball in unserer Rubrik Kurzpass kurios.

Sechs Buden, aber Letzter

"Vor knapp 20 Jahren habe ich mit einem anderen Team einmal nach 82 Minuten 5:1 in Führung gelegen und am Ende noch 5:5 gespielt"

Dieses Hallenturnier wird Atilla Saban wohl nicht so schnell vergessen: Beim bayrischen Saturn-Landshut-Cup erzielte der Stürmer kürzlich sechs Tore. Das Dilemma dabei: Sein Verein, der ETSV 09 Landshut, verlor trotzdem alle Spiele und belegte den letzten Rang. 0:7, 2:4 und 3:4 hieß es nach Abschluss der Vorrunde – das abschließende Platzierungsspiel endete für den ehemaligen Landesligisten mit einer 3:7-Niederlage.

Durchaus enttäuschend für den so erfolgreichen Torjäger Saban, der am Ende des Hallen-Cups jedoch noch einen persönlichen „Trostpreis“ erhielt: Der 32-Jährige wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Und damit nicht genug. Per spektakulärem Seitfallzieher traf er zwischenzeitlichen 3:2-Führung gegen den FC Eintracht Landshut . Mit diesem Tor gewann er nun das FUSSBALL.DE-Voting zum ZDF-Torwandschießen – heute Abend darf er nun sein Können im aktuellen sportstudio gegen Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, unter Beweis stellen. Die sechs Treffer aus der Halle zu wiederholen, wird dann wohl schwierig, ist aber auch gar nicht nötig. „Einer würde mir schon reichen“, meint Saban.

Ein verrücktes 6:6

Tore satt in Nordrhein-Westfalen: Am vergangenen Sonntag nutzte der SV Frielingsdorf die spielfreie Zeit für ein Freundschaftsspiel gegen den Bröltaler SC . Ein Test der besonderen Art, wie sich herausstellen sollte: Das Spiel endete 6:6 .

„Der Knackpunkt war die Phase nach dem 4:2, da hatten wir das Spiel eigentlich im Griff“, so SVF-Spielertrainer Dennis Lüdenbach gegenüber FUSSBALL.DE . Dann kassierte seine Mannschaft jedoch drei Gegentore innerhalb von vier Minuten (64., 66. und 67. Minute) und gab das Spiel aus der Hand. Durch ein Tor in letzter Minute rettete der Bezirksligist am Ende immerhin das Unentschieden. „Nach dem Spiel saßen wir in der Kabine und dachten: ‚6:6 – das hört sich wie ein Wasserball-Ergebnis an‘“, berichtet der 37-Jährige.

Überraschend allerdings: Der Coach nahm den rasanten Spielverlauf „mit einer gewissen Gelassenheit“ hin: „Vor knapp 20 Jahren habe ich mit einem anderen Team einmal nach 82 Minuten 5:1 in Führung gelegen und am Ende noch 5:5 gespielt“, erzählt Lüdendorf. Seitdem könne ihn nichts mehr schocken.

Malle ist wichtiger

Die zweite Mannschaft des TSV Moischeid hat ihr Saisonende einfach in Eigenregie bestimmt: Das letzte Spiel der Hessen in der Kreisliga B gegen die Reserve des TSV 05 Remsfeld muss wohl ausfallen. Der Grund ist durchaus kurios: Weil die Moischeider bereits ihren Mallorca-Trip geplant und gebucht haben, können sie nicht antreten. Das Duell war für den 26. Mai um 13.45 Uhr angesetzt.

Die Meldung machte in den letzten Tagen bereits bei Facebook die Runde. „Man muss auch Prioritäten setzen! TSV 1930 Moischeid e.V. International!“, kommentierte der Klub seine Entscheidung.

Mit dabei sind außerdem Vorstand und Betreuer sowie ein Teil der ersten Mannschaft. „In die genaue Reiseplanung war ich nicht involviert. Mir persönlich war erst sehr spät klar, dass dafür ein Spiel verlegt oder sogar ausfallen muss“, erklärt Spieler Yannick Hoos im Gespräch mit FUSSBALL.DE .

Ein Ersatztermin ist bislang noch nicht gefunden. Allerdings hat die Reserve der Moischeider derzeit auch noch andere Probleme: Für die Rückrunde sucht man einen neuen Trainer, der bisherige Coach war vor kurzem zurückgetreten. Ein bereits gebuchter Trip zum Ballermann dürfte die Trainersuche allerdings deutlich vereinfachen.

Kreisligist in Marokko

Normalerweise bereiten sich Kreisligisten in der Kälte auf dem eigenen Ascheplatz auf die Rückrunde vor. Davon hält der FC Marokko Herne offenbar wenig. Ganz wie die Profis befindet sich der A-Ligist aus dem Ruhrgebiet seit Freitag nämlich in Marokkos Hauptstad Rabat um den Grundstein für den Aufstieg in die Bezirksliga zu legen.

Trainieren wird die Mannschaft von Coach Mustafa Mokhtari dabei sogar auf dem Stützpunktgelände der marokkanischen Nationalmannschaft. Ein hochkarätiger Testspielgegner ist auch schon gefunden: Die Truppe tritt gegen Difaa El Jadidi an, Erstligist und aktuell Tabellenvierter in der ersten marokkanischen Liga. Auf das Schwitzen im Maghreb freut sich laut Trainer Mokhtari schon die gesamte Mannschaft.

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