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Krisenmanagement|27.10.2017|17:00

4 Pleiten in Folge: Trainervertrag verlängert

Berkan Algan ist seit August 2015 Trainer des Traditionsklubs Altona 93. [Foto: imago/Beautiful Sports]

Krisenmanagement mal anders: Aufsteiger Altona 93 reagiert auf eine Niederlagenserie und den Sturz auf einen Abstiegsplatz in der Regionalliga Nord nicht mit einem Trainerwechsel, sondern verlängerte den Vertrag von Aufstiegstrainer Berkan Algan vorzeitig. Beim nächsten Gegner und Schlusslicht Eutin 08 haben nach der Freistellung des Sportlichen Leiters Peter Schubert und dem Rücktritt von Cheftrainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner auch Teammanager Martin Wagner und der bisherige Co-Trainer Stefan Anders ihre Ämter zur Verfügung gestellt. Der VfB Oldenburg muss lange Zeit ohne ein verletztes Duo auskommen und für Hamajak Bojadgian vom FC Eintracht Norderstedt ist die Hinserie beendet. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der Nord-Staffel.

Auch Verstärkungen geplant: Aufsteiger Altona 93 hat den ursprünglich zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Cheftrainer Berkan Algan vorzeitig bis Juni 2019 verlängert. Der 40-jährige Deutsch-Türke ist seit August 2015 Trainer des Traditionsklubs und führte die Hamburger in der vergangenen Saison zum Regionalligaaufstieg. Aktuell steckt der Liganeuling aber in der Krise. Nach acht Niederlagen aus den zurückliegenden neun Spielen - zuletzt verlor Altona viermal in Folge - steht Abstiegsplatz 17 zu Buche. „Uns ist es wichtig, dem Trainer in dieser schwierigen sportlichen Phase unser Vertrauen mit auf den Weg zu geben. Berkan ist ein akribischer Arbeiter, der fast alles seinem Trainerjob und seiner Mannschaft unterordnet. Wer mit so viel Akribie und Ehrgeiz agiert, der wird am Ende seine Ziele auch erreichen“, sagt Dirk Barthel, erster Vorsitzender bei Altona 93. Auch Manager Andreas Klobedanz ist fest davon überzeugt, dass Trainer und Mannschaft das Potenzial besitzen, den Klassenverbleib in der Regionalliga zu schaffen: „Berkan ist mit den Jungs dazu in der Lage, fünf bis sechs Mannschaften hinter sich zu lassen. Leider stehen ihm seit Wochen wichtige Leistungsträger - wie die verletzten Verteidiger Jan Novotny und Mustafa Hadid sowie der beruflich verhinderte Offensivspieler Dennis Thiessen - nicht zur Verfügung. Hinzu kommen weitere Ausfälle von wichtigen Spielern. Deshalb werden wir in den nächsten Wochen und Monaten auch nach Verstärkungen Ausschau halten.“

Kniescheibe gebrochen: Der ehemalige deutsche und türkische Juniorennationalspieler Süleyman Celikyurt wird dem VfB Oldenburg mehrere Monate fehlen. Ärzte diagnostizierten beim 28-jährigen Linksverteidiger, der erst seit Anfang Oktober zum Kader gehört, einen Bruch der Kniescheibe. Celikyurt hatte sich die Verletzung im Spiel beim unbesiegten Tabellenführer Hamburger SV U 21 (0:6) zugezogen. Außerdem muss der VfB lange Zeit auf Offensivspieler Alexander Lüttmers verzichten. Der 20-jährige Außenstürmer erlitt im Training einen Kreuzband-, Meniskus- und Innenbandriss. Lüttmers war im Sommer vom Ligakonkurrenten BSV Schwarz-Weiß Rehden nach Oldenburg gewechselt.

Rücktrittswelle in Eutin: Nach dem Rücktritt von Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner haben zwei weitere Mitarbeiter von Aufsteiger Eutin 08 ihre Ämter zur Verfügung gestellt. Teammanager Martin Wagner und der bisherige Co-Trainer Stefan Anders, der vor drei Jahren von Brunner nach Eutin geholt worden war, erklärten ebenfalls ihren Abschied. Eutin ist mit vier Zählern Schlusslicht. Am Samstag (ab 12.30 Uhr) geht es zum Kellerduell beim Mitaufsteiger und Tabellenvorletzten Altona 93. Betreut wird Eutin ab sofort von Lars Callsen (44), dem bisherigen Trainer der zweiten Mannschaft. Ihn unterstützen der aktuell verletzte Mannschaftskapitän Sönke Meyer (Bandscheibenvorfall) und Tim Brunner, Sohn des zurückgetretenen Trainers „Mecki“ Brunner, bis zum Saisonende als Co-Trainer.

"Uns ist es wichtig, dem Trainer in dieser schwierigen sportlichen Phase unser Vertrauen mit auf den Weg zu geben"

Erst fünf Siege, dann fünf Niederlagen: Sven Mende, Mittelfeldspieler des VfB Lübeck , hat nach einer Sprunggelenkverletzung im Spiel gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder (0:2) sein Ligacomeback gegeben. Mende stand nach über sieben Monaten Pause auf Anhieb in der Startformation. Am Sonntag (ab 14 Uhr) will Lübeck in der Begegnung beim TSV Havelse den Negativtrend stoppen. Zuletzt gab es fünf Niederlagen in Serie. Kurios: Zuvor hatte der VfB fünfmal in Folge gewonnen.

Hoffen auf Kapitän Mandic: Für Hamajak Bojadgian, Innenverteidiger des FC Eintracht Norderstedt, ist die Hinrunde der Saison 2017/2018 beendet. Die Verletzung des 20-jährigen Defensivspezialisten hat sich als Muskelbündelriss herausgestellt. Bojadgian absolvierte in dieser Saison zehn Partien, gehörte dabei immer zur Startelf. Der 1,89 Meter große Verteidiger ist Juniorennationalspieler von Armenien. In Norderstedt kickt er bereits seit seiner Jugend. Zum Spiel am Sonntag (ab 14 Uhr) gegen den Aufsteiger SSV Jeddeloh hofft Norderstedt auf die Rückkehr von Marin Mandic. Das 2:0 beim VfV Borussia 06 Hildesheim hatte der 29-jährige Kapitän wegen Rückenproblemen verpasst.

Titz gerät ins Schwärmen: Nach dem 6:0-Kantersieg gegen den VfB Oldenburg war Christian Titz, Trainer des noch unbesiegten Spitzenreiters Hamburger SV U 21, mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Gerade in der ersten Halbzeit war es vielleicht die beste Leistung, die wir in dieser Saison abgerufen haben“, lobte Titz. Alle sechs Tore fielen in den ersten 45 Minuten. HSV-Torjäger Törles Tim Knöll erzielte gleich drei Treffer. Für den deutschen Juniorennationalspieler, der die Torschützenliste mit Abstand anführt, waren es die Saisontore zwölf bis 14. Bereits am heutigen Freitagabend (ab 19 Uhr) geht es für den HSV-Nachwuchs mit der Partie beim abstiegsbedrohten BSV Schwarz-Weiß Rehden weiter.

Spielausfall in Lüneburg: Die ursprünglich für den morgigen Samstag (ab 14 Uhr) geplante Partie zwischen dem Lüneburger SK und der U 21 von Hannover 96 kann nicht über die Bühne gehen. Das Spiel musste wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Lübeck zum dritten Mal live im TV: Die Begegnung zwischen dem VfB Lübeck und der U 23 des VfL Wolfsburg wurde auf Montag, 11. Dezember, (ab 20.15 Uhr) verlegt. Grund für die Verlegung ist eine Liveübertragung. Der TV-Sender „Sport1“ zeigt die Spitzenpartie des 20. Spieltages. Für Lübeck ist es bereits das dritte Livespiel in dieser Saison. Schon die Partien gegen den VfB Oldenburg (2:0) und Aufsteiger Altona 93 (2:1) waren von „Sport1“ direkt übertragen worden.

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