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Gut geschlagen |15.10.2020|22:35

Bayern München für den 1. FC Düren zu stark

Der erste Treffer der Pokalbegegnung: Eric Maxim Choupo-Moting (l.) trifft per Grätsche.[Foto: 2020 Getty Images]

Der FC Bayern München ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden: In der ersten Runde des DFB-Pokals ließ der Titelverteidiger nichts anbrennen und setzte sich gegen Mittelrheinpokalsieger 1. FC Düren souverän 3:0 (2:0) durch. Eric Maxim Choupo-Moting (24., 75.) und Thomas Müller (36./Foulelfmeter) markierten die Treffer.

Vor Anpfiff der Partie, die aufgrund des Heimrechttauschs des 1. FC Düren in der Münchner Allianz Arena ausgetragen wurde, hatte Bayerns Trainer Hansi Flick seine Mannschaft auf mehreren Positionen verändert. Für Nationalspieler wie Serge Gnabry, Joshua Kimmich und Robert Lewandowski, die in dieser Woche noch in der Nations League im Einsatz waren, standen mehrere Neuzugänge in der Bayern-Startelf, darunter Torhüter Alexander Nübel.

Düren gehört die erste Chance der Begegnung

Der Bayern-Keeper war dann auch gleich gefordert. Erst wenige Sekunden waren gespielt, da kam Dürens Stürmer Marc Brasnic im Sechzehnmeterraum zum Kopfball, allerdings fehlte es an Präzision, Nübel packte sicher zu. Düren ließ sich in der Anfangsphase nicht verunsichern und hielt mit dem aktuellen Champions-League-Sieger gut mit.

Die Münchener brauchten ihrerseits etwas Anlauf, um in die Partie zu finden. Die erste größere Gelegenheit zur Führung hatte Choupo-Moting in der 18. Minute auf dem Fuß, doch Dürens Torhüter Kevin Jackmuth parierte den Schuss des ehemaligen PSG-Spielers glänzend. Sechs Minuten später war es dann doch soweit: Der FC Bayern markierte den ersten Treffer der Begegnung. Daran beteiligt waren drei Münchener Neuzugänge. Douglas Costa schickte im Mittelfeld Rechtsverteidiger Bouna Sarr steil, der im Sechzehner zu Choupo-Moting querlegte. Kameruns Nationalstürmer brachte den Ball dann artistisch per Grätsche über die Linie.

Die Münchener spielten in der Folge ihre Klasse aus und ließen kaum noch Gegenchancen zu. Das zweite Tor vor der Pause resultierte aus einem Foulelfmeter, den Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck dem Rekordpokalsieger zusprach. FCD-Verteidiger Joran Sobiech hatte Choupo-Moting in der 36. Minute im Strafraum zu Fall gebracht. Müller verwandelte daraufhin unaufgeregt per Flachschuss ins rechte Eck.

Musiala dribbelt in der Bayern-Drangphase

Zu Beginn des zweiten Durchgangs machte zunächst Düren durch einen Schuss von Adis Omerbasic auf sich aufmerksam, ehe erneut eine Drangphase des FC Bayern begann. Über die Außenbahnen machten die Münchener viel Druck und suchten immer wieder den direkten Weg zum Tor. Sehenswert war insbesondere eine Einzelleistung von Jamal Musiala, der sich in der 64. Minute durch den Dürener Strafraum dribbelte, im Abschluss allerdings glücklos blieb, als er den Ball nur an den rechten Außenpfosten setzte.

Mehr Zielgenauigkeit im Abschluss bewies elf Minuten später wiederum Choupo-Moting. Der Angreifer versenkte nach Zuspiel von Sarr den Ball mit einem sehenswerten Distanzschuss aus rund 20 Metern ins linke obere Toreck. In der Schlussphase blieb der FC Bayern weiterhin gefährlich, ein weiterer Treffer gelang aber nicht mehr. Während die Münchener letztlich ungefährdet in die zweite Runde des DFB-Pokals einzogen, kann sich der 1. FC Düren damit trösten, sein selbstgestecktes Ziel erreicht zu haben: Gegen die Bayern wollte der FCD besser abschneiden als zuletzt der FC Schalke 04 (0:8) und der FC Barcelona (2:8).

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