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Früh übt sich |06.08.2015|11:17

DFB-Junior-Coach: Erste Schritte zum Trainer

Lea Knappe absolvierte die Ausbildung zum DFB-Junior-Coach.[Foto: Getty Images]

Das Projekt „DFB-Junior-Coach“ geht ins dritte Jahr. An 200 Schulen werden rund 4.000 Jugendliche an die Aufgaben eines Trainers herangeführt – und sollen so dazu animiert werden, auch im Verein eine Aufgabe zu übernehmen. Ein Projekt, von dem der Fußball profitiert. Aber auch die, die daran teilnehmen. Und zwar weit über den Sportplatz hinaus.

Lea Knappe hat gerade ihr Abitur gemacht. Anstrengende Wochen waren das, vor allem in der Endphase. Aber es hat sich gelohnt. Und Ende des Jahres soll es mit dem Lernen gleich weitergehen. An der Sportschule Edenkoben möchte die 20-Jährige ihre Trainer C-Lizenz machen. Möchte sie vertiefen, was sie bei einem ebenso außergewöhnlichen wie erfolgreichen Projekt vermittelt bekam: dem „DFB-Junior-Coach“. „Das war für mich der perfekte Einstieg, um Trainerin zu werden“, sagt sie.

Sie gehörte zu den ersten Junior Coaches. Vor knapp zwei Jahren nahm sie am Pilotprojekt teil, als eine von 20 Schülerinnen und Schülern des Otto-Schott-Gymnasiums in Mainz. Eine Woche Fußball, 40 Stunden Technik, Taktik, Pädagogik. Ein dichtes Programm, ein erster Schritt. „Wir haben viel Input an die Hand bekommen, welche Spiel- und Trainingsformen geeignet sind, wie man eine Mannschaftsansprache macht, wie man Konfliktsituationen löst. Mir war schnell klar, dass ich noch mehr lernen will“, sagt sie. Der Fußball begleitet sie schon, seit sie fünf ist. Seitdem spielt sie im Verein. Mit dem TSV Schott Mainz hat sie vor drei Jahren sogar mal ein DFB-Pokalspiel gegen Bayer 04 Leverkusen bestritten. Derzeit spielt sie beim SV Bretzenheim , Landesliga Rheinhessen. Und nachdem sie am Schulprojekt teilgenommen hatte, übernahm sie eine Mädchenfußball-AG an einer Grundschule sowie an ihrem Gymnasium, „da konnte ich das, was wir gelernt hatten, sofort anwenden“.

Löw als Projekt-Pate

"Der Junior Coach hat mir Türen geöffnet"

84 ausgewählte Schulen waren im ersten Jahr, 2013/2014, mit dabei, im Jahr darauf waren es schon 143, für das kommende Jahr wird mit 200 Schulen geplant. 200 Schulen, das heißt: rund 4.000 Junior Coaches. Bundestrainer Joachim Löw ist Pate des Projekts. Und das sehr gerne, „weil ich es für wichtig halte, engagierten, motivierten und fußballbegeisterten Schülern frühzeitig die Möglichkeit zu bieten, bereits in jungen Jahren einen Einstieg in die Trainerausbildung zu erhalten“. Löws Trainerkarriere begann einst bei den D-Junioren des FC Winterthur in der Schweiz. „Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“, sagt Löw, „geht es in erster Linie darum, Begeisterung zu wecken.“

Für die jugendlichen Trainer gilt das genauso. Der „DFB-Junior-Coach“ will begeistern, will zeigen, wie spannend und abwechslungsreich das Aufgabengebiet eines Trainers ist. Und vor allem sollen so und mit weiterführenden Ausbildungsschritten junge Menschen dazu gebracht werden, ihr Wissen weitergeben zu können – und damit für eine gute Ausbildung der Spielerinnen und Spieler sorgen. Im besten Fall profitieren davon die Basis und perspektivisch auch die Spitze. Weil die Trainer qualifiziert sind. Weil sie sich in ihren Vereinen engagieren. Weil sie Kinder für den Fußball gewinnen. Weil sie Verantwortung übernehmen, für sich und für andere.

Selbstsicherheit steigt

Das ist die eine Seite, die das Projekt so interessant macht. Die Teilnehmer profitieren auch auf andere Weise – über den Fußball hinaus. DFB-Premiumpartner Commerzbank ist Junior-Coach-Projektpartner. Jedem Kurs steht neben einem sportlichen auch ein Pate der Commerzbank zum Thema Beruf zur Seite. Die Teilnehmer können unter anderem ein Bewerbertraining absolvieren. Wie schreibe ich eine Bewerbung? Wie verhalte ich mich im Vorstellungsgespräch? „Sehr hilfreich“ sei das gewesen, sagt Lea Knappe: „Für Schüler, die kurz vor dem Abschluss stehen, kann das nur gut sein.“

Sie hat sich durch die Teilnahme an dem Projekt und alles, was danach kam, verändert, entwickelt. „Ich bin selbstsicherer geworden, es fällt mir leichter, auf Leute zuzugehen“, sagt sie. „Auch die Nervosität bei Vorträgen ist deutlich weniger geworden.“ Und: Die Teilnahme an dem Projekt wird auch in Form einer Urkunde dem Abiturzeugnis beigelegt – als besondere Qualifikation und Zeichen für soziale Kompetenz. Unabhängig von den Noten in Mathe, Physik und Geschichte. Lea Knappe hat noch eine besondere Auszeichnung bekommen: den Pierre-de-Coubertin-Abiturpreises des Landessportbunds Rheinland-Pfalz. Für herausragende Leistungen im Sport und im sozialen Bereich. Obendrein absolvierte sie Praktika beim DFB und bei der Commerzbank. „Der Junior Coach hat mir Türen geöffnet“, sagt sie.

Weitere Infos zum Junior-Coach gibt es hier!

Die Schule ist jetzt vorbei, ihre Zeit als Trainerin hat gerade erst begonnen. Nachdem sie ihren C-Schein gemacht hat, möchte sie, wenn sich das mit Ausbildung und Studium vereinbaren lässt, eine Mannschaft trainieren. C- oder D-Junioren, das würde ihr gefallen, egal ob bei den Jungen oder den Mädchen. Sie lächelt. „Dafür mache ich ja den Schein“, sagt sie. Gelernt ist eben gelernt.

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