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DFB-Projekt |28.04.2016|17:50

DFB-Mobil: 20.000. Vereinsbesuch in Salmtal

Jeden Tag sind 30 DFB-Mobile im Einsatz, nun kam es in Salmtal-Dörbach zum 20.000. Vereinsbesuch. [Foto: Getty Images]

In ganz Deutschland sind jeden Tag 30 DFB-Mobile im Einsatz, haben seit dem Projektstart im Jahre 2009 mit Demo-Trainingseinheiten und Informationen rund um aktuelle Themen so bereits Hunderttausende von Nachwuchsspielern und Trainern erreicht – am Mittwoch nun kam es zum 20.000. Vereinsbesuch. Das Jubiläum wurde bei der Jugendspielgemeinschaft Untere Salm auf dem Kunstrasenplatz in Salmtal-Dörbach rund 30 Kilometer nordöstlich von Trier gefeiert.

"Das DFB-Mobil ist eines der wichtigsten Projekte im Deutschen Fußball-Bund überhaupt"

„Das DFB-Mobil ist eines der wichtigsten Projekte im Deutschen Fußball-Bund überhaupt“, stellte Ronny Zimmermann, DFB-Vizepräsident für Schiedsrichter und Qualifizierung, in einer Talkrunde vor dem Beginn der Demoeinheit auf dem Dörbacher Kunstrasen fest. „An der Basis wird ununterbrochen wertvolle Arbeit geleistet. Mit einem fundierten Programm können unsere Teamer Wissen transportieren, praktische Tipps geben. Und dabei kommen wir zu den Vereinen – und sie können das Ganze sogar noch zu eigenen Marketing- und Werbezwecken nutzen.“

Als „wunderbare Sache, die es auf jeden Fall wert ist, in der Zukunft fortgesetzt zu werden“, wies Ehrengast Klaus Toppmöller das DFB-Mobil aus. Der frühere Goalgetter des 1. FC Kaiserslautern und spätere Trainer der Bundesligisten Eintracht Frankfurt, VfL Bochum, Bayer Leverkusen und Hamburger SV weiß noch genau, wie es Ende der fünfziger Jahre auch im benachbarten Rivenich um die Förderung der Nachwuchsfußballer bestellt war: „Wir waren anfangs mehr oder weniger auf uns alleine gestellt, wir haben einfach gespielt, gespielt und gespielt...“

Die Jubiläumsveranstaltung im Gebiet des Fußballverbandes Rheinland (FVR) und speziell an der unteren Salm – die Jugendspielgemeinschaft umfasst insgesamt zehn Dörfer – kam nicht von ungefähr, schließlich ist der FVR von der ersten Stunde an in Sachen DFB-Mobil aktiv. Das betonte auch Verbandspräsident Walter Desch: „Wir haben hier auf der Geschäftsstelle und mit unseren Teamern unglaublich motivierte Leute, die dieses Projekt leben. Wir kommen zu den Kindern und holen sie zu Hause ab.“

Qualifizierung wird gerade in und um Dörbach groß geschrieben, wie Uwe Max, der sportliche Leiter der JSG, in der von Florian Huber moderierten Talkrunde unterstrich: Nicht weniger als 27 Trainer und Betreuer von der A-Jugend bis zu den Bambini absolvieren seit Oktober eine dezentrale Ausbildung. Über die Basiswissen- und Teamleiter-Lehrgänge sollen Ende Juni alle schließlich ausgebildete C-Lizenz-Inhaber sein. „Bei uns soll jedes Kind Fußball spielen können. Die Trainer sollen über das passende Rüstzeug verfügen, um sie auch weiter bringen zu können“, so Max. Trotz der dörflichen Strukturen in und um Dörbach sind nicht weniger als 200 Kinder und Jugendliche in der JSG organisiert. In 14 Mannschaften bestreiten sie Punktspiele in den jeweiligen Ligen.

Klar, dass Uwe Max und sein Trainer- und Betreuerteam der 90-minütigen Demoeinheit unter der Leitung der Teamer Sebastian Weinand, Mario Spang und Thomas Repplinger aufmerksam zuschaute. Im Mittelpunkt stand diesmal das Training für D-Junioren. Vom Aufwärmen, über Koordinationsübungen bis hin zu Passtechniken und Spielformen im 4:4 war alles dabei.

Beobachter waren am Spielfeldrand auch die beiden D1-Trainer der JSG, Thomas Bartusevicius und Karl-Heinz Wingert. „Unsere Jungs sind mit großem Eifer bei der Sache. Die Teamer haben nochmal einen anderen Zugang zu ihnen, sie sind noch konzentrierter. Für das alltägliche Trainingsprogramm können wir und auch die Kids noch einiges mitnehmen“, lautete ihr Tenor.

Der Besuch des DFB-Mobils in Salmtal-Dörbach schloss mit einem theoretischen Teil: In der Nachbesprechung wurde die Einheit mit den Jugendtrainern noch einmal diskutiert, außerdem gab es Infos zu Qualifizierung, zu Themen aus dem Fußballverband Rheinland und zur Amateurfußballkampagne aus erster Hand.

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