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4.Liga-Torjäger |07.01.2018|15:00

Die besten Knipser: Dadashov übertrumpft alle

20 Tore in 18 Partien erzielt: Rufat Dadashov vom BFC Dynamo ist der Super-Knipser der Regionalligen. [Foto: imago/Björn Draws]

Während sich alle fünf Staffeln der Regionalliga in der Winterpause befinden, blicken wir zurück auf die erste Hälfte der Saison 2017/2018. Wer sind die erfolgreichsten Torjäger in der 4. Liga? Mit dabei: Ein A-Nationalspieler und ein ehemaliger U 17-Europameister. FUSSBALL.DE stellt die besten Regionalliga-Knipser vor!

Nationalspieler Dadashov: 20 Tore in 18 Spielen

Keiner traf öfter als Rufat Dadashov vom BFC Dynamo aus der Regionalliga Nordost . Der 26 Jahre alte A-Nationalspieler von Aserbaidschan (16 Einsätze, vier Tore) erzielte bei 18 Einsätzen beeindruckende 20 Tore. Gleich zweimal gelang dem großen Bruder von Renat Dadashov (18/Eintracht Frankfurt), der vor wenigen Monaten ebenfalls sein Länderspieldebüt für Aserbaidschan gab, ein Dreierpack. Sowohl beim 5:0 gegen Budissa Bautzen am 8. Spieltag als auch in der letzten Partie des Jahres gegen den FSV Luckenwalde (5:0) glänzte der Schützling von BFC-Trainer und Ex-Bundesligaprofi René Rydlewicz mit drei Treffern.

Trotz der zahlreichen Dadashov-Tore wird der BFC Dynamo wohl keine Chance auf den Meistertitel haben. Der Rückstand auf den unangefochtenen und noch unbesiegten Ex-Bundesligisten FC Energie Cottbus beträgt bereits 14 Zähler. Mit 47 Toren stellen die Hauptstädter aber gemeinsam mit dem FC Energie die beste Offensive der Liga. 

"Patrick und Kevin verstehen sich mittlerweile blind"

Übrigens: Dadashov hat mit seinen 20 Treffern in der Torjägerliste schon einen großen Vorsprung auf die Konkurrenz. Der zweitplatzierte Streli Mamba von Spitzenreiter Cottbus knipste zwölfmal, musste zwischenzeitlich aber auch verletzungsbedingt pausieren und kam deshalb nur auf elf Einsätze. Auf Platz drei rangiert der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler Abu Bakarr Kargbo vom FC Viktoria Berlin . Der U 17-Europameister von 2009, der den Titel gemeinsam mit den späteren Weltmeistern Mario Götze, Marc-André ter Stegen und Shkodran Mustafi holte, hat elf Tore auf dem Konto.

Schmidt und Behrens schießen Saarbrücken an die Spitze

In der Regionalliga Südwest hat Tabellenführer 1. FC Saarbrücken auch mit Abstand die meisten Treffer markiert (56). Und das macht sich auch in der Torjägerliste bemerkbar. Das erfolgreiche Sturmduo Patrick Schmidt (16) und Kevin Behrens (14) hat zusammen 30-mal geknipst und damit mehr als die Hälfte aller Saarbrücker Tore erzielt.

FCS-Trainer und Ex-Bundesligaprofi Dirk Lottner sagte im FUSSBALL.DE Interview über seine beiden Goalgetter: „Patrick und Kevin verstehen sich mittlerweile blind. Beide kamen - genau wie ich - 2016 nach Saarbrücken. Seitdem hat eine positive Entwicklung stattgefunden. Man merkt, dass das Zusammenspiel zwischen ihnen immer besser funktioniert.“ Schmidt gehörte schon in der vergangenen Spielzeit zu den besten Torjägern im Südwesten, traf 22-mal und wurde damit gemeinsam mit Muhamed Alawie von Absteiger Eintracht Trier Torschützenkönig. Behrens steuerte in der Saison 2016/2017 elf Tore bei.

Mit den beiden Angreifern des souveränen Spitzenreiters aus Saarbrücken (zehn Punkte Vorsprung auf die zweitplatzierten Offenbacher Kickers) konnte in der Südwest-Staffel nur Karl-Heinz Lappe mithalten. Der 30 Jahre alte Kapitän von Drittligaabsteiger FSV Mainz 05 U 23 markierte 16 Treffer und führt die Torschützenliste zusammen mit Patrick Schmidt an.

HSV-Hoffnung Knöll: Einmal erste Liga

Während Bundesliga-Dino Hamburger SV im Oberhaus des deutschen Fußballs auf Abstiegsplatz 17 überwintert, lief es für die U 23-Mannschaft des HSV in der Regionalliga Nord deutlich besser. Das Nachwuchsteam startet im Januar mit drei Zählern Vorsprung auf Verfolger SC Weiche Flensburg 08 als Spitzenreiter in die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Großen Anteil am Erfolg der U 23 des HSV hat der deutsche Juniorennationalspieler Törles Tim Knöll. Bei seinen 15 Einsätzen erzielte der 20 Jahre alte Stürmer 14 Tore und ist damit bester Knipser aus der Nord-Staffel.

Neben dem erst 17-jährigen Jann-Fiete Arp, der schon seit einigen Monaten fest zum Kader der Bundesligamannschaft gehört und bereits neunmal zum Einsatz kam (zwei Tore), gilt auch Knöll beim HSV als Spieler für die Zukunft. Sein Profidebüt gab der gebürtige Frankfurter im September im Spiel bei Hannover 96 (0:2). Ein zweiter Einsatz in der Bundesliga soll im neuen Jahr folgen.

Marinkovic: Bis 2015 in Rumänien am Ball

Genauso viele Tore wie Törles Tim Knöll auf dem Konto hat Sascha Marinkovic vom ehemaligen Zweitligisten SV Wacker Burghausen aus der Regionalliga Bayern . Es gibt aber einen großen Unterschied: Der 25-jährige Marinkovic absolvierte gleich sieben Spiele mehr. Das liegt zum einen daran, dass in der Bayern-Staffel bereits 24 Spieltage absolviert wurden und in der Nord-Staffel erst 20. Zum anderen gab es im Norden gleich mehrfach witterungsbedingt eine Absagenflut, weshalb beispielsweise Ex-Zweitligist VfB Oldenburg erst 14-mal gespielt hat. 

Erst seit 2015 ist Burghausens Torgarant Marinkovic in Deutschland am Ball. Zuvor hatte der beidfüßige Rumäne ausschließlich in seinem Heimatland gespielt. Nach zuletzt zwei Jahren beim TSV 1860 Rosenheim, mit dem er 2016 in die Regionalliga Bayern aufgestiegen war, wechselte er im Sommer nach Burghausen. Und jetzt ist er vor Manuel Feil von der U 21 des 1. FC Nürnberg und Fabian Schnabel vom SV Schalding-Heining (jeweils 13 Tore) der erfolgreichste Torschütze der Bayern-Staffel.

Golley und Kramer die Besten im Westen

In der Regionalliga West haben die beiden Führenden der Torschützenliste „nur“ elf Tore erzielt. Der ehemalige Zweitligaprofi Timm Golley (31 Einsätze für den FSV Frankfurt und Fortuna Düsseldorf) von Meister und Tabellenführer FC Viktoria Köln teilt sich den Spitzenplatz mit Christopher Kramer, der erst vor Saisonbeginn vom Nord-Regionalligisten VfB Oldenburg zum Wuppertaler SV gewechselt war. Dahinter folgen mit Marius Bülter und Simon Engelmann (jeweils zehn Treffer) zwei Spieler des offensivstarken SV Rödinghausen . Obwohl der SVR Tabellenachter ist, stellt der SVR nach Viktoria Köln (44 Tore) mit 43 markierten Treffern den zweitbesten Angriff der Liga.

Dass die Viktoria in der West-Staffel nicht nur die meisten Punkte gesammelt, sondern auch die meisten Tore erzielt hat, ist auch der Verdienst von Mike Wunderlich. Der 31 Jahre alte Kapitän, der - genau wie Teamkollege Golley - früher auch für den FSV Frankfurt in der 2. Bundesliga gespielt hatte, traf bisher achtmal und steuerte außerdem neun Vorlagen bei.

Wenn Wunderlich aber seine Marke aus der zurückliegenden Saison noch knacken will, dann muss er in der Rückserie mindestens eine Schippe drauflegen. Mit bemerkenswerten 29 Treffern wurde der 31 Jahre alte gebürtige Kölner Torschützenkönig. Damit war er aber noch nicht einmal der beste Torjäger aus allen fünf Staffeln. Stephan Hain von Bayern-Meister SpVgg Unterhaching knipste gleich 32-mal. Ob dieser Bestwert in dieser Saison getoppt werden kann? Rufat Dadashov vom BFC Dynamo befindet sich mit seinen 20 Toren zumindest schon einmal auf einem guten Weg.

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