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Serie "Familienbande" |20.01.2016|13:00

Die Hofmanns: Ende einer Familientradition

Zwei Handballer, die Fußballer wurden: Jonas und Benjamin Hofmann. [Foto: Fotos Getty, imago, privat; Collage FUSSBALL.DE]

Der Weg für die Gebrüder Hofmann war eigentlich vorgezeichnet. Ihr Opa Erwin spielte Handball. Ebenso Mutter Birgit und Vater Harald. Benjamin und Jonas Hofmann wollten die Handball-Tradition der Familie natürlich fortsetzen. Aber die beiden Brüder verbrachten als Kinder nebenbei auch viel Zeit auf dem Fußballplatz. „Irgendwann ist uns klargeworden, dass wir mit dem Ball am Fuß mehr draufhaben. Dann haben wir es mit dem Handball sein gelassen“, sagt Benjamin Hofmann im Gespräch mit FUSSBALL.DE und lacht. Eine neue Folge unserer Serie Familienbande.

Die Entscheidung zahlte sich aus: Jonas Hofmann spielt in der Bundesliga und hat seinen Marktwert in der Vergangenheit deutlich in die Höhe getrieben. Borussia Mönchengladbach stattete ihn in der Winterpause mit einem Vertrag bis Mitte 2020 aus. Der Verein soll für den Außenstürmer angeblich acht Millionen Euro an Borussia Dortmund überwiesen haben.

"Irgendwann ist uns klargeworden, dass wir mit dem Ball am Fuß mehr draufhaben"

Solche Summen kommen in der Fußballwelt des Benjamin Hofmann nicht vor. Und doch ist er über seinen Karriereverlauf nicht unglücklich: Der 27-Jährige hat sich beim FC Astoria Walldorf zur unumstrittenen Stammkraft entwickelt. In dieser Saison stand Benjamin Hoffmann bei allen Spielen in der Regionalliga Südwest von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Platz.

Dabei hat er eine defensivere Rolle als sein vier Jahre jüngerer Bruder. Benjamin Hofmann spielt in Walldorf Rechtsverteidiger. „Früher habe ich ähnlich offensiv agiert wie Jonas. Irgendwann hat mich der Trainer in der Viererkette aufgestellt, und seitdem spiele ich rechts hinten“, sagt der Fußballer aus dem Rhein-Neckar-Gebiet.

In der Nummer vereint

Während die Brüder die Position trennt, eint sie nun ihre Rückennummer. Beim FSV Mainz 05 und Borussia Dortmund prangte auf Jonas Hofmanns Trikot die 7. Die trägt bei den Gladbachern aber Patrick Herrmann. Also entschied sich der neue Spieler für die 23 – eben jene Nummer, die Benjamin Hofmann seit Jahren trägt. Für den großen Bruder ist das aber nur eine Randnotiz. Er ist einfach froh, dass der Jüngste der Familie nun am Niederrhein spielt. „Als Jonas erfahren hat, welche Vereine sich für ihn interessieren, sind wir die einzelnen Optionen durchgegangen. Ich habe zu ihm gesagt: ‚Gladbach, das passt.‘ Dort hat er eine große Chance, auch künftig international zu spielen“, sagt Benjamin Hofmann.

Sein Bruder, der gleichzeitig ein guter Kumpel ist, befolgte den Rat. Er scheut auch die starke Konkurrenz mit Ibrahima Traoré, Fabian Johnson, Thorgan Hazard sowie den derzeit verletzten Patrick Herrmann und André Hahn nicht. „Ich denke, dass Jonas sich in Gladbach einen Stammplatz erkämpfen kann. Dafür muss er natürlich verletzungsfrei bleiben“, betont Benjamin Hofmann. Dabei denkt er an die vergangene Saison. Jonas Hofmann spielte auf Leihbasis für Mainz 05, zeigte starke Leistungen und schoss drei Tore in seinen ersten sechs Spielen. Dann bremsten ihn Verletzungen aus. Am Ende kostete Jonas Hofmann eine Knie-Operation auch die Teilnahme an der U 21-Europameisterschaft.

Nun ist der 23-Jährige fit und will Gladbach beim Kampf um die Europapokal-Plätze weiterhelfen. Auf die Unterstützung des großen Bruders kann er sich verlassen. „Wenn es die Zeit zulässt, werde ich mir seine Spiele vor Ort anschauen“, sagt Benjamin Hofmann. Wenn der Bürokaufmann nicht seinem Job oder seinem Nebenberuf als Fußballer nachgeht, will er im Stadion sitzen. Jonas Hofmann besucht im Gegenzug auch Spiele des FC Astoria. Birgit und Harald Hofmann haben für die Rückrunde ebenfalls viele Stadionbesuche eingeplant – sei es in Mönchengladbach oder in Walldorf. Das Ehepaar hat es seinen Söhnen nie übel genommen, dass sie lieber aufs Tor schießen anstatt darauf zu werfen.   

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