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Familienbande |04.07.2018|09:00

Die Kaczors: Auf den Spuren von Opa "Jupp"

Wie aus einem Gesicht geschnitten: Daniel Kaczor und seine Söhne Phil und Lenny.[Foto: Jürgen Fromme]

Josef Kaczor (65) ist beim VfL Bochum unvergessen. Der „Jupp“, wie ihn dort alle nennen, lebt zwar schon lange nicht mehr in der Stadt und besucht die Spiele des VfL Bochum nur noch selten. Aber sein Name hat rund um die Castroper Straße immer noch einen guten Klang. Seine Enkel Phil (8) und Lenny (8) haben das Talent vom Opa geerbt und wollen dafür sorgen, dass es bald wieder Kaczor-Tore im Vonovia Ruhrstadion zu bejubeln gibt. Komplettiert wird die Fußball-Familie von Daniel Kaczor. Der 35-Jährige spielte einst bei der SpVgg Erkenschwick und trainiert seine beiden Söhne. In den vergangenen Jahren beim SV Langendreer 04. Ab der neuen Saison ausgerechnet bei der SG Wattenscheid 09. Auf den Spuren von Opa „Jupp“: Die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

Nicht jeder hat das Glück, einen Opa zu haben, der in der Bundesliga gespielt hat. Lenny und Phil Kaczor schon. Ihr Großvater Josef Kaczor sorgte von 1974 bis 1981 in 142 Bundesligaspielen mit 51 Toren dafür, dass sich der VfL Bochum einst den Ruf der Unabsteigbaren erarbeiten konnte. In Bochum schnalzen sie ob der Abschlussstärke ihres ehemaligen Stürmers noch immer mit der Zunge. Bis heute ist der gebürtige Hammer der viertbeste Torschütze des VfL Bochum in der Bundesliga. Nach sieben Jahren an der Ruhr wechselte er zu Feyenoord Rotterdam, bevor er seine Profikarriere bei Eintracht Frankfurt ausklingen ließ. Sein drei Jahre jüngerer Bruder Edmund „Eppi“ Kaczor absolvierte fünf Bundesligaspiele für den MSV Duisburg sowie 109 Zweitligapartien für Preußen Münster und Rot-Weiß Oberhausen.

„Wie bekannt mein Vater in Bochum immer noch ist, ist wirklich erstaunlich“, erklärt Daniel Kaczor. „Die zwei werden in der Schule von ihren Lehrern oft darauf angesprochen.“ Natürlich sind sie stolz auf ihren berühmten Opa. Oft schwelgt Daniel Kaczor mit seinen Kindern dann in alten Zeiten.

Die Zwillinge sind im Mai acht Jahre alt geworden. Auf der Geburtstagsparty haben sie sich von Opa Jupp wieder einmal Tipps geholt, so wie sie es eigentlich immer machen. „Sein Lieblingsspruch ist: Immer locker bleiben“, lacht Kaczors Sohn Daniel. Daniel Kaczor coachte seine beiden Jungs in der abgelaufenen Saison als Trainer der F 2-Jugend. Gemeinsam wechseln sie nun zur SG Wattenscheid 09. Wattenscheid 09? „Ja, ausgerechnet zur Konkurrenz“, lacht Kaczor. Dort hätten seine Zwillinge derzeit die besten Möglichkeiten sich zu entwickeln. Und das mit der Rivalität sei in der Stadt auch längst nicht mehr so extrem, wie während der gemeinsamen Bundesliga-Historie.

"Das Talent haben sie auf jeden Fall vom Opa geerbt. Aus Spaß sage ich immer: Die zwei sind wie Messi und Vidal"

Und er macht allen Anhängern des VfL Bochum Hoffnung, dass in Bochum vielleicht bald wieder der Name Kaczor auf der Anzeigetafel leuchtet. „Sie sind gut drauf. Das Talent haben sie auf jeden Fall vom Opa geerbt“, ist sich Daniel Kaczor sicher.

Bei Familienbesuch sei der Fußball deshalb natürlich immer Thema. „Man merkt dann, wie sie geradezu an seinen Lippen kleben, wenn er seine Geschichten erzählt“, nickt er. Obwohl Josef Kaczor, der nach der Karriere eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert hat, inzwischen in Welver lebt, sehen sich die Kaczors regelmäßig. So oft es geht, schaut der Ex-Profi seinen Enkeln beim Kicken zu. Und sie wollen dem ehemaligen Profi natürlich nacheifern. Aber jeder auf seine Weise. Denn so ehrgeizig beide Kaczor-Enkel sind, so unterschiedlich sind sie auch. „Phil ist Stürmer und mit einer unglaublichen Technik ausgestattet, wie mein Vater früher“, erzählt Daniel Kaczor. „Und Lenny ist eher ein 6er. Äußerst robust. Aus Spaß sage ich immer: Die zwei sind wie Messi und Vidal.“

Dafür, dass für beide Zwillinge der VfL Bochum der Verein des Herzens ist, haben die Kaczors auf jeden Fall gesorgt. „Beide sind große VfL-Anhänger“, nickt Kaczor. „Obwohl mein Vater mit dem modernen Fußballgeschäft nicht mehr viel anfangen kann, bin ich mit Lenny und Phil so oft es geht im Stadion. Ich habe sie zu echten Bochumern gemacht.“ Das sei derzeit angesichts der erdrückenden Konkurrenz zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund gar nicht so einfach.

Dass es noch ein langer Weg bis sie ihren eigenen Traum verwirklichen können, wissen sie. Aber Ziele darf man schließlich haben. Zur neuen Saison wird das Kaczor-Trio nun also bei der SG Wattenscheid 09 den nächsten Schritt gehen.

Die Basis ist gelegt. Jetzt heißt es nur noch: Daumen drücken für die weitere Karriere.

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