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Familienbande |05.07.2017|09:30

Die Kirchhoffs: Fußballtennis in Sunderland

Zweimal Kirchhoff: Jan aus Sunderland (links) und Benjamin aus Offenbach. [Foto: Fotos Getty, imago; Collage FUSSBALL.DE]

Benjamin Kirchhoff zählt zu den Leistungsträgern der Offenbacher Kickers in der Regionalliga Südwest. Derzeit will der 22-Jährige seine Heimat Hessen nicht wieder verlassen. Aber England reizt den Innenverteidiger schon, nicht nur zu Kurzbesuchen bei seinem Bruder, AFC-Sunderland-Profi Jan Kirchhoff – die neueste Folge unserer Serie Familienbande

„Benny“ Kirchhoffs Weg nach Offenbach führt über die Stationen Frankfurt und Stuttgart. Mit sechs Jahren kickt er zum ersten Mal bei der FG Seckbach, einem kleinen Vorortverein in Frankfurt. Mit zwölf wechselt er zur Eintracht und in der U 15 zum FSV Frankfurt. „Mit dem FSV bin ich dann zweimal, mit der U 17 und im zweiten Jahr in der U 19 in die Junioren-Bundesliga aufgestiegen“, erinnert sich Kirchhoff an erfolgreiche Zeiten am Bornheimer Hang.

Eine bessere sportliche Perspektive aber bietet sich fern der Heimat. Gerade erwachsen, verlässt er seine Geburtsstadt und zieht vom Main an den Neckar. „Nach einem guten letzten Jahr in der U 19 gab es Anfragen von mehreren Vereinen, darunter vom VfB Stuttgart für seine U 23“, berichtet Benjamin Kirchhoff und verrät: „Mit so jungen Jahren und gerade dem Abi in der Tasche war es zwar persönlich recht hart für mich, das Elternhaus zu verlassen, aber ich konnte mit 18 in der 3. Liga spielen – das zählte in dem Moment für mich.“

Natürlich hofft der 1,87 Meter große Defensivspezialist auf den Sprung in die Bundesliga, aber bis auf ein Testspiel im Sommertrainingslager 2015 in Zillertal und gelegentlichen Trainingseinheiten bleibt Benjamin Kirchhoff der Sprung nach „oben“ verwehrt. Drei Jahre spielt er in der U 23 des VfB, ehe er sich zur Saison 2016/2017 Kickers Offenbach anschließt.

"Noch heute tragen wir interne Wettbewerbe aus, bei denen wir beide großen Ehrgeiz entwickeln, zu gewinnen"

Sein großer Bruder Jan ist inzwischen in England am Ball. Der 26- Jahre alte frühere Junioren-Nationalspieler ist über die Stationen Mainz 05, Bayern München und Schalke 04 in Sunderland gelandet. Seit Kindesbeinen an bolzen die beiden Kirchhoff-Jungs bei jeder Gelegenheit, der Holzhausen- und der Günthersburgpark in Frankfurt sind ihre Reviere. „Ich durfte immer mit den größeren Jungs mitkicken, da habe ich früh gelernt, mir Respekt zu erarbeiten“, erzählt Benjamin Kirchhoff. „Noch heute tragen wir interne Wettbewerbe aus, bei denen wir beide großen Ehrgeiz entwickeln, zu gewinnen – zum Beispiel beim FIFA- oder Kartenspielen oder auch beim Fußballtennis in seinem Garten in Sunderland.“

Über Weihnachten war die gesamte Familie Kirchhoff in England, „Benny“ selber reiste zum Derby gegen Newcastle auf die Insel. Fußballerisch vorbelastet sind die beiden Brüder durch Vater Theo, der in der Jugend bei Werder Bremen spielte und später beim VfL Germania Leer sowie beim 1. FC Saarbrücken am Ball war. „Und unser Cousin Nils spielt in der U 17 von AEB Hildesheim“, verrät Benjamin Kirchhoff.

Er selbst hält sich seine weitere sportliche Zukunft offen. „Ich hätte jetzt die Möglichkeit gehabt zu wechseln, wollte aber unbedingt in Offenbach bleiben. Mein Vertrag läuft noch ein Jahr und was danach kommt, wird man sehen“, sagt Benjamin Kirchhoff. Er weiß: „Ich komme jetzt in ein Alter, in dem es darum geht, ob meine Zukunft komplett im Fußball liegt oder ich mich um etwas anderes kümmern muss. Da ich Abitur habe, könnte ich zum Beispiel auch neben dem Fußball studieren.“

Oder vorher das Abenteuer Ausland wagen, die englische Spielweise gefällt ihm jedenfalls. „Von der Art Fußball zu spielen, sind wir uns ähnlich“, nickt der vier Jahre jüngere und sieben Zentimeter kleinere Kirchhoff-Bruder. Wer mit 18 allein in Stuttgart klarkommt, könnte sich auch in England durchsetzen.

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